Der österreichische Meister Linzer ASK hat nach einer grandiosen Aufholjagd ein kleines Fußballwunder geschafft und erstmals die Ligaphase der Champions League erreicht. Das Team von Trainer Dietmar Kühbauer gewann das Play-Off-Rückspiel gegen Celtic Glasgow 5:1 (4:1, 1:1) nach Verlängerung und sicherte sich nach dem 0:3 im Hinspiel doch noch die Teilnahme für die Königsklasse.Dabei war der schottische Meister durch Callum McGregor (21.) sogar im Rückspiel noch in Führung gegangen. Trotz des Ausgleichs von Moses Usor (32.) deutete zur Pause nichts auf ein Weiterkommen der Hausherren hin. Nach dem Wechsel brachten Robert Ljubicic (48.), Samuel Adeniran (58.) und Florian Flecker (90.) die Linzer in die Verlängerung, wo Adeniran (109.) mit seinem zweiten Treffer für die Entscheidung sorgte. Der US-Amerikaner verschoss kurz darauf sogar noch einen Elfmeter.»Was die Jungs heute abgeliefert haben, von Minute eins weg, war unglaublich. Nach dem Rückstand haben wir uns zurückgekämpft, und nach dem 2:1 hast du einen brutalen Ruck in der Mannschaft gespürt. Dann haben sie für mich outstanding gespielt – von der Physis, vom Willen und von der Mentalität her. Celtic war eigentlich nicht mehr vorhanden«, sagte Cheftrainer Kühbauer. Der Gegner konnte kaum glauben, was passiert war. »Wir waren viel zu passiv. Hierfür gibt es keine Entschuldigungen«, sagte Celtic-Kapitän McGregor.
Champions League: Linzer ASK schafft Wunder gegen Celtic Glasgow
Mit 1,99 Beinen stand Celtic Glasgow bereits in der Champions League, doch der Linzer ASK gab selbst nach einem aussichtslosen Rückstand nicht auf. Jetzt freut sich Fußball-Österreich über ein Wunder.










