Man würde es nicht glauben, wenn jemand sagt: Ich habe bewiesen, dass man aus jedem Kinderzimmer mit einer festen Zahl von Handgriffen etwas Ordentliches machen kann, egal wie komplex das Chaos ist. Etwas Ähnliches ist nun in der Mathematik geschehen. Es sei „das außergewöhnlichste Ergebnis seines ganzen Lebens“, sagte der 74-jährige französische Mathematiker Michel Talagrand dem Wissenschaftsmagazin Scientific American. Vor mehr als 30 Jahren äußerte er eine Vermutung, die nun mutmaßlich von den drei Mathematikern Dongming Hua, Antoine Song – beide California Institute of Technology – und Stefan Tudose von der Princeton University bewiesen wurde. Sie berichten darüber auf der Preprint-Plattform Arxiv. Offiziell von Fachkollegen geprüft wurde die Arbeit noch nicht, aber vielen im Feld gilt sie bereits als Meilenstein.
Mathematik: Ordnung im hochdimensionalen Chaos
Forscher beweisen Talagrands Vermutung zur Geometrie in vielen Dimensionen. Der Beweis verbindet Geometrie mit Statistik.







