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SPD: Wie Klingbeil in Sachsen-Anhalt die AfD stoppen will Mit dem Mut der Verzweiflung stellt sich die SPD in Sachsen-Anhalt der AfD entgegen. Szenen eines Wahlkampfs, in dem es für SPD-Chef Lars Klingbeil längst auch um die eigene Zukunft geht.
SPD-Vizekanzler Klingbeil (r), SPD-Spitzenkandidat Willingmann: Wenige gemeinsame Auftritte. Foto: Jan Woitas/dpaBerlin, Bitterfeld-Wolfen, Halle. Im Nahkontakt kann sich AfD-Spitzenkandidat Ulrich Siegmund binnen Sekunden anpassen: Er spricht langsam und laut für eine Rentnerin, klopft einem jungen Mann vom Typ Türsteher deftig auf die Schulter, beugt sich dann auf Augenhöhe zu einem Kleinkind. Mehrere Tausend Anhänger sind am vergangenen Samstag zum AfD-Familienfest nach Merseburg gekommen. Es gibt schlumpfblaues Kratzeis, Kinderschminken, eine Drachen-Hüpfburg und für die Erwachsenen Frischgezapftes – fast alles davon gratis.Siegmund führt in Sachsen-Anhalt längst eine Massenbewegung an und kokettiert damit. „Stellt euch mal vor, hier wäre nichts los, wie bei SPD, Grünen oder CDU, die unser Land auf den Weg der Verfäulnis führen“, sagt er. Am Ende wird Siegmund fast vier Stunden lang Autogramme geben. Die Schlange der Wartenden ist mehrere Hundert Meter lang.Zwei Tage zuvor ist von der Wucht, die Siegmund in Sachsen-Anhalt entfaltet, bei der SPD in Bitterfeld-Wolfen nichts zu spüren. Nur 19 Genossen sind an diesem Nachmittag ins Café „Treibgut“ gekommen, obwohl Vizekanzler Lars Klingbeil extra aus Berlin angereist ist. Mehr zum Thema Unsere Partner Anzeige remind.me Jetziges Strom-/Gaspreistief nutzen, bevor die Preise wieder steigen Anzeige ImmoScout Jetzt kostenlos den Wert deiner Immobilie ermitteln Anzeige IT BOLTWISE Fachmagazin in Deutschland mit Fokus auf Künstliche Intelligenz und Robotik Anzeige Presseportal Direkt hier lesen! Anzeige STELLENMARKT Mit unserem Karriere-Portal den Traumjob finden Anzeige Expertentesten.de Produktvergleich - schnell zum besten Produkt












