Die deutsche Industrie ringt noch damit, die Vorgaben des Cyber Resilience Acts (CRA) der EU rechtzeitig zu erfüllen. Das geht aus einer Umfrage des Cybersicherheits-Anbieters ONEKEY hervor. Demnach gab mit 45 Prozent ein großer Teil der befragten Firmen an, mit den Anforderungen entweder kaum oder gar nicht vertraut zu sein. Auf der anderen Seite stehen immerhin 46 Prozent der befragten Unternehmen, die sich eigener Einschätzung nach mit den CRA-Vorgaben auskennen, 21 Prozent davon sogar sehr gut.

Rund ein Drittel der Firmen sind laut der ONEKEY-Umfrage bislang weder mit ihren internen Prozessen noch dem Risikomanagement noch dem Management von Sicherheitsupdates vorbereitet. Ebenfalls haben 30 Prozent die von der EU bald zwingend auferlegten Sicherheitsanforderungen kaum in Angriff genommen oder technische Nachweise auf den Weg gebracht.

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Als „sehr gut vorbereitet“ bezeichnen sich hingegen ein Viertel beim Risikomanagement, 22 Prozent bei den Sicherheitsanforderungen, 20 Prozent bei der Dokumentation und den gemäß CRA zwingend erforderlichen Sicherheitsupdates über den gesamten Produktlebenszyklus hinweg sowie 17 Prozent bei internen Prozessen und technischen Nachweisen. Diese Themen schon in Angriff genommen, aber nur teilweise umgesetzt, haben immerhin bei technischen Nachweisen 39 Prozent, bei der Dokumentation 37 Prozent, bei internen Abläufen und Sicherheitsupdates 34 Prozent sowie beim Risikomanagement 26 Prozent.