Eine von dem nationalen Zentrum zur Verbreitung deutscher Filme „German Films“ berufene Jury hat Sandra Wollners Spielfilm „Everytime“ als deutschen Beitrag für die 99. Academy Awards in der Kategorie „Internationaler Spielfilm“ ausgewählt. Aus einer Liste von elf Filmen wählte die neunköpfige Jury „Everytime“ als deutschen Oscar-Kandidaten aus.In ihrem jüngsten Film gelinge der Regisseurin und Drehbuchautorin Sandra Wollner, mit ihrer „herausragenden Kameraarbeit eine schimmernde und bisweilen ätherische Atmosphäre“ zu schaffen. Schon beim Filmfestival in Cannes hatte „Everytime“ den Preis der Nebensektion „Un certain regard“ erhalten. Neben dem Familiendrama, das vom Unfalltod eines 17-jährigen Teenagers und von der Trauer der Hinterbliebenen handelt, qualifizierten sich durch eine neue Regeländerung bei den Oscars auch zwei weitere deutsche Produktionen.Der Film „Gelbe Briefe“ von İlker Çatak ist nach den neuen Statuten automatisch qualifiziert, weil er den Goldenen Bären bei der Berlinale erhielt, Visar Morinas „Von Scham und Geld“ hat ebenfalls einen sicheren Startplatz, weil der Film zuvor mit dem World Cinema Grand Jury Prize beim Sundance Film Festival ausgezeichnet wurde.
"Everytime" geht als Deutscher Beitrag für die Oscars ins Rennen
Schon in Cannes feierte das deutsche Familiendrama Erfolge. Jetzt ist der Film auch als deutscher Beitrag für die Oscars nominiert. Aber auch zwei andere deutsche Kandidaten haben gute Chancen.










