Die Ukraine habe mit ihren Angriffen auf Russlands Einzelhandelssektor eine Büchse der Pandora geöffnet und müsse nun mit derselben, aber noch härteren Behandlung rechnen, sagte Russlands Präsident Wladimir Putin in einem jüngsten Interview.
„Das Kiewer Regime hat es darauf angelegt, unserer Wirtschaft zu schaden. Was hat es getan? Es hat diese Büchse der Pandora selbst geöffnet. Nun gut, dann erwartet eine Antwort, die auf eure empfindlichsten Wirtschaftssektoren zielt“, sagte Putin am Wochenende gegenüber dem russischen Staatsfernsehen.
Ukraine: Kein Kriegsende in Sicht
Putin sprach am Ende eines Sommers, in dem die Ukraine ihre Drohnenangriffe auf russische Ölraffinerien verschärft hatte, was eine Treibstoffkrise auslöste, die zuletzt in eine zweite Welle von Engpässen mündete. Ende Juli startete Kiew zudem die „Operation Wildberries“ gegen Russlands größten Online-Händler und zerstörte die Hälfte seines Lagernetzes, das rund zehn Prozent des russischen Einzelhandelsumsatzes ausmacht. Am 21. August wurde Ozon, Russlands zweitgrößter Händler, auf die Zielliste gesetzt, als sein erstes Lager in Samara getroffen wurde – tags darauf folgte ein Angriff auf ein weiteres Lager in Orenburg.










