Rapper Samra hat die Schüsse auf seinen Friseursalon „Cutaleya“ in Berlin-Steglitz am Dienstagmittag bestätigt. Unbekannte hatten in der Nacht zu Montag mehrfach auf das Geschäft geschossen. Wie die Berliner Polizei am Montagmorgen auf der Plattform X mitteilte, fanden die eingetroffenen Einsatzkräfte vor Ort zudem einen nicht explodierten, selbstgebauten Sprengsatz.
Samra teilt nun in einem öffentlichen Statement mit, dass der Salon zu der Zeit geschlossen und niemand verletzt worden sei. „Dafür bin ich sehr dankbar.“ Trotzdem sei es schwer zu begreifen, dass ein Ort, an dem Menschen ihrer Arbeit nachgehen, zum Ziel eines solchen Angriff geworden seien. „Gewalt und Einschüchterungsversuche sind durch nichts zu rechtfertigen.“ Die Polizei ermittele mit Hochdruck. Er vertraue auf die Arbeit der Behörde. Er selbst werde sich nicht an „Spekulationen“ zu den Hintergründen beteiligen oder jemanden beschuldigen. Für ihn, seine Geschäftspartner und sein Team stehe nun Sicherheit an erster Stelle.
Der Rapper wurde in der Lichterfelder Thermometersiedlung geboren. Bereits im Jahr 2022 fielen Schüsse vor dem Salon. Damals hatten sich zudem 30 bis 50 Maskierte vor dem Geschäft versammelt und randaliert.








