Fast 40 Verletzte, rund 300 beschädigte Häuser und ein komplett evakuiertes Dorf: Das ist die vorläufige Bilanz eines Tornados in Südwestfrankreich, den die zuständigen Behörden am Dienstag als ein außergewöhnliches und für die Bevölkerung zutiefst traumatisches Ereignis beschrieben. Von den 39 Verletzten seien zwei in einem kritischen Zustand, sagte die Unterpräfektin des Departements Aude, Marie-Hélène Bouissac, vor der Presse.Empfohlener redaktioneller Inhalt An dieser Stelle finden Sie einen von unseren Redakteuren ausgewählten, externen Inhalt, der den Artikel für Sie mit zusätzlichen Informationen anreichert. Sie können sich hier den externen Inhalt mit einem Klick anzeigen lassen oder wieder ausblenden. Externen Inhalt anzeigen Ich bin damit einverstanden, dass mir der externe Inhalt angezeigt wird. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu erhalten Sie in den Datenschutz-Einstellungen. Diese finden Sie ganz unten auf unserer Seite im Footer, sodass Sie Ihre Einstellungen jederzeit verwalten oder widerrufen können. Der Wirbelsturm war am Montag über ein Gebiet in der Nähe der bei Touristen beliebten, mittelalterlichen Stadt Carcassonne hinweggefegt. Besonders hart traf es das Dorf Pomas mit seinen etwas über 1000 Einwohnern, das vollständig evakuiert wurde. Einige mussten regelrecht die Flucht ergreifen, als der Sturm sich näherte. „Als ob der Tod über uns hereinbreche“ „Es fühlte sich an, als ob der Tod selbst über uns hereinbreche“, sagte eine Frau dem Sender BFM TV vor ihrem vollständig zerstörten Haus. Das Auto, in das sich die vierköpfige Familie geflüchtet habe, sei von dem Wirbelsturm durchgeschüttelt worden. Dann hätten sie Gas geben und entkommen können, erklärte Severine, die nur ihren Vornamen nannte. „Wir sind geflohen, das war reiner Überlebensinstinkt.“Empfohlener redaktioneller Inhalt An dieser Stelle finden Sie einen von unseren Redakteuren ausgewählten, externen Inhalt, der den Artikel für Sie mit zusätzlichen Informationen anreichert. Sie können sich hier den externen Inhalt mit einem Klick anzeigen lassen oder wieder ausblenden. Externen Inhalt anzeigen Ich bin damit einverstanden, dass mir der externe Inhalt angezeigt wird. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu erhalten Sie in den Datenschutz-Einstellungen. Diese finden Sie ganz unten auf unserer Seite im Footer, sodass Sie Ihre Einstellungen jederzeit verwalten oder widerrufen können. Von der Nachrichtenagentur Reuters verifizierte Aufnahmen in den sozialen Medien zeigten, wie der Wirbelsturm über dem benachbarten Dorf Verzeille wütete. Auch aus Pomas gibt es Videos. Durch die starken Winde seien an vielen Gebäuden die Fenster zu Bruch gegangen, erklärten die Behörden. Es seien 75 Feuerwehrleute im Einsatz, die von Spezialisten unterstützt würden. Gebäude würden auf ihre Sicherheit überprüft. Am Dienstag waren noch 1400 Haushalte in der Region ohne Strom. Schäden einen Tag nach dem Tornado © REUTERS/Manon Cruz Das betroffene Departement Aude liegt unweit der Grenze zu Spanien und den Pyrenäen. Der Tornado bildete sich, nachdem die jüngste Hitzewelle in vielen Teilen Südfrankreichs von Gewittern abgelöst worden war. Zwar werden in Frankreich nach Angaben des staatlichen Wetterdienstes Meteo-France jährlich Dutzende Tornados registriert, diese gehen in der Regel jedoch glimpflich aus. Die Zahl ist deutlich geringer als in den USA, wo jedes Jahr mehr als 1000 Wirbelstürme gezählt werden. (Reuters)
„Zutiefst traumatisches Ereignis“: Tornado in Frankreich sorgt für komplette Evakuierung von Dorf und große Schäden
In der Nähe von Carcassonne wurden durch einen Wirbelsturm fast 40 Menschen verletzt. Augenzeugen berichten von apokalyptischen Szenen.










