PfadnavigationHomePS WELTAuto-NewsE-Auto-Skepsis schwindet„TÜV Mobility Studie“Stand: 11:11 UhrLesedauer: 2 MinutenE-Autos sind im Aufwind - auch in der Wahrnehmung der KäuferQuelle: KiaDie Vorbehalte gegenüber Elektroautos schwinden. Auch viele Verbrenner-Käufer schließen den Umstieg mittlerweile nicht mehr grundsätzlich aus. SP-X/Berlin. Das Elektroauto wird für immer breitere Käufergruppen interessant. Bei einem Autokauf würden 25 Prozent der Bundesbürger ein reines Elektroauto bevorzugen, wie aus der „TÜV Mobility Studie 2026“ hervorgeht. Ebenso viele würden sich für einen Hybrid entscheiden, während 35 Prozent einen Benziner, Diesel oder Gas-Pkw vorziehen würden. Vier Prozent favorisieren einen Wasserstoffantrieb.

Auch wer sich für ein konventionelles Auto entscheiden würde, ist kein E-Auto-Feind. Von den Befragten, die eigentlich einen Verbrenner oder Hybrid bevorzugen, können sich 23 Prozent grundsätzlich auch den Kauf eines reinen E-Autos vorstellen. Bei den unter 30-Jährigen beträgt der Anteil 31 Prozent. TÜV-Verband-Geschäftsführer Joachim Bühler sieht die Elektromobilität daher „vor dem Durchbruch“. Ein breiteres Modellangebot, staatliche Förderung und hohe Kraftstoffpreise hätten zum Umdenken beigetragen. Auch im Bestand gewinnen Stromer langsam an Boden. Neun Prozent der Haushalte mit Auto verfügen mittlerweile über mindestens ein Elektrofahrzeug, zwei Prozentpunkte mehr als bei der Befragung 2024. Der Anteil der Haushalte mit Hybridfahrzeug stieg von 7 auf 8 Prozent.