Auch Amazon sieht sich inmitten der anhaltenden Speicherkrise gezwungen, die Preise seiner Produkte anzuheben. Unter anderem verteuern sich Echo-Speaker, Fire-TV-Geräte und Kindles. Kundinnen und Kunden scheinen die neuen, höheren Preise jedoch nur selten zahlen zu müssen.
Teils bis über 60 Prozent teurer
„Die Unterhaltungselektronikbranche sieht sich mit erheblichen Preissteigerungen bei Speicher- und Speicherkomponenten konfrontiert. Nachdem wir diese Preissteigerungen so lange wie möglich aufgefangen haben, haben wir kürzlich die Preise für unsere gesamten Produktreihen angepasst,“ teilte Amazon uns auf Anfrage mit. Das Unternehmen wolle dennoch weiterhin seinem Ansatz, hervorragende Produkte zu erschwinglichen Preisen anzubieten, treu bleiben, heißt es weiter.
Nichtsdestotrotz hat Amazon die Gerätepreise zum Teil um bis zu 60 Prozent angehoben. Vor allem die günstigeren Produkte wie etwa der Echo Dot sind merklich teurer geworden. Diese Entwicklung ähnelt in etwa dem Smartphonebereich, in dem vor allem Budget-Geräte der Krise zum Opfer fallen.
Den größten Preissprung legt dabei der Fire TV Stick HD hin: Statt des bisherigen Preises von 45 Euro verlangt Amazon nun 65 Euro – ein Plus von fast 45 Prozent. Ähnlich ergeht es dem Fire TV Stick 4K Max, dessen Preis von 80 Euro auf 115 Euro steigt. Den Fire TV Cube preist Amazon nun bei 230 Euro ein – zum Marktstart verlangte das Unternehmen 160 Euro.










