Klaus-Michael Kühne hat nicht nur eine Menge Geld, sondern auch ein paar hübsche Sätze über den Hamburger SV hinterlassen. Beim HSV, sagte der Logistikmilliardär einmal, handele es sich um „ein Phänomen, weil hier immer die Luschen hängen bleiben“. Wirtschaftlich betrachtet, schimpfte Kühne, sei der Traditionsklub die „schlechteste Investitionsentscheidung“ seines Lebens. Und im Frühjahr 2018, kurz vor dem Hamburger Abstieg aus der Bundesliga, hatte Kühne bei der Eröffnung seines Hotels an der Außenalster gespöttelt: „Noch vor einem Jahr hätte ich gesagt, Hamburg hat drei Perlen — die Elbphilharmonie, unser neues Hotel und den HSV. Jetzt hat es leider nur zwei Perlen.“