Spätestens seit Trump 2.0 ist Digitale Souveränität zu einem wichtigen Thema geworden – für Unternehmen ebenso wie in der politischen Diskussion. Auf dem IT Summit 2026 lassen wir die theoretischen Debatten hinter uns und werfen einen Blick auf die Praxis. Unternehmen berichten ihre Erfahrungen aus den Bereichen souveräner Arbeitsplatz, souveräne KI und souveräne Infrastruktur. Erfahrene Spezialisten erläutern strategische Ansätze zu mehr Digitaler Souveränität und zeigen, was souveräne Alternativen zu Software wie M365, VMware oder den den US-amerikanischen und chinesischen KI-Anbietern leistet.

So präsentiert die Evangelische Kirche Rheinland ihren souveränen, nutzerzentrierten Arbeitsplatz auf Open-Source-Basis, mit dem über 17.000 Nutzer arbeiten. Maria Gerbatsch und Andreas Knof nutzen Open Source statt M365 – und berichten ihre Erfahrungen. Martin Bierwirth vom BSI erläuert, wie der Kriterienkatalog C3A des BSI (Criteria enabling Cloud Computing Autonomy ) und der kommende Cloud and AI Development Act der EU-Kommission digitale Souveränität im europäischen Binnenmarkt erhöhen sollen.

Die Finanz Informatik zeigt, wie sie mit on Premises betriebenen Open-Source-Modellen KI für 200.000 Sparkassen-Arbeitsplätze bereitstellt. Jörn Petereit präsentiert den Sovereign Cloud Compass, ein freies Tool zur Messung der Souveränität von Cloud-Angeboten. Das Systemhaus Menzel IT berichtet von den Erfahrungen, die sie bei der Umstellung von VMware auf Proxmox gemacht haben.