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Iran-Krieg: Erneut Tanker in Straße von Hormus angegriffen Live-Blog USA streichen Syrien von Liste der staatlichen Terrorunterstützer +++ US-Finanzministerium verhängt neue Iran-Sanktionen +++ Der Newsblog.
Die Straße von Hormus: Die Straße von Hormus ist inzwischen der zentrale Streitpunkt im Krieg zwischen den USA und dem Iran. Foto: Uncredited/AP/dpaVier Tote bei israelischen Angriffen im GazastreifenBei israelischen Angriffen im Gazastreifen sind am Montag nach Angaben von Krankenhausmitarbeitern mindestens vier Menschen getötet worden, darunter zwei Kinder. Nach Evakuierungsaufrufen des israelischen Militärs traf ein Angriff ein Gebäude im Flüchtlingslager Bureidsch im Zentrum des Gazastreifens. Eine Familie konnte nach Angaben des Awda-Krankenhauses nicht mehr fliehen. Dabei wurde ein vierjähriges Kind getötet, seine Mutter und Schwester wurden verletzt. Das israelische Militär äußerte sich zunächst nicht dazu.Auch drei weitere Gebäude im Gazastreifen wurden nach Angaben von Bewohnern nach Evakuierungswarnungen getroffen. Das israelische Militär erklärte, es habe nach vorherigen Warnungen Ziele im Flüchtlingslager Schati in Gaza-Stadt und in Deir al-Balah angegriffen. Dabei habe es sich um zwei Waffenlager der Hamas in Moscheen gehandelt. Das Militär legte keine Beweise vor, erklärte jedoch, dort seien Dutzende Kalaschnikow-Gewehre, Magazine und weiteres militärisches Material gelagert worden.Erneut Tanker in Straße von Hormus angegriffenIn der Straße von Hormus ist erneut ein Öltanker angegriffen worden. Er sei vor der Küste des Omans von einem „unbekannten Geschoss“ getroffen worden, meldete die britische Behörde zur Sicherheit der Schifffahrt (UKMTO) in der Nacht. Dabei sei der Maschinenraum beschädigt und das Schiff manövrierunfähig gemacht worden. Die Besatzung sei in Sicherheit, hieß es. Der Vorfall ereignete sich demnach neun Seemeilen (rund 17 Kilometer) nordöstlich des Ortes Asch Schischah. Wer für den Angriff verantwortlich war, blieb unklar.Der Iran blockiert mit Drohungen und Angriffen auf Schiffe den Verkehr durch die Meerenge immer noch weitestgehend. Die Straße von Hormus ist eine wichtige Passage für Öl-, Gas- und Düngerexporte aus den Staaten am Persischen Golf. Dies hat Folgen für die ganze Weltwirtschaft. Teheran verlangt, dass Schiffe ausschließlich eine vom Iran festgelegte Route entlang der eigenen Küste nehmen und hatte wiederholt erklärt, nur die von Teheran vorgegebene Route durch die Straße von Hormus sei sicher. USA streichen Syrien von Liste der staatlichen TerrorunterstützerDie USA haben Syrien am Montag von ihrer Liste der staatlichen Terrorunterstützer gestrichen. Der Schritt trat nach einer 45-tägigen Überprüfungsfrist des Kongresses in Kraft, nachdem US-Präsident Donald Trump das Parlament am 8. Juli über sein Vorhaben informiert hatte. US-Außenminister Marco Rubio erklärte, die Entscheidung würdige die positiven Maßnahmen und Zusagen der syrischen Regierung unter Präsident Ahmed al-Scharaa, sich vollständig vom internationalen Terrorismus zu distanzieren. Der syrische Außenminister Asaad al-Schibani hatte der Nachrichtenagentur Reuters am Samstag gesagt, die Regierung hoffe, dass die Beseitigung dieses letzten Hindernisses Syrien wieder in das globale Finanzsystem integrieren werde. Es gebe nun keine Hürden mehr für Investitionen und den Wiederaufbau der Wirtschaft in dem Land.Pressekonferenz endet ohne konkrete DetailsDie Pressekonferenz ist beendet. Insgesamt ist nach dem Auftritt des Finanzministers aber noch vieles unklar. So blieb zunächst offen, was genau an den neuen Sanktionen verheerend sein wird. Auch konkrete Länder nannte Bessent in der Pressekonferenz nicht – ebenso lehnte er eine Antwort auf die Frage ab, in welchem Zeitraum die ungenannten Maßnahmen zu erfüllen sein sollen.Noch vergangene Woche sprach Trump von „Maßnahmen historischen Ausmaßes“ und der „verheerendsten Wirtschaftsoperation“, die jemals gegen ein Land veranlasst worden sei. US-Sanktionen gegen den Iran sind grundsätzlich nichts Neues. Im Laufe der Jahre hatten die Vereinten Nationen, die USA und die EU bereits umfangreiche Strafen verhängt.Bessent warnt vor Konsequenzen weiterer Zusammenarbeit mit dem IranBessent betonte zudem das Ausmaß möglicher Konsequenzen. Die Entschlossenheit der USA sollte nicht angezweifelt werden, so der Finanzminister.






