Zwei Wochen vor der Landtagswahl stellt die Linke einen Neun-Punkte-Plan für Sachsen-Anhalt vor. Damit unterstreicht sie ihren Gestaltungsanspruch.
Kam zur Programmvorstellung extra nach Berlin: Eva von Angern, Linken-Spitzenkandidatin in Sachsen-Anhalt
Michael Brandt/dpa
Zwei Wochen vor der Landtagswahl hat die Linke eine Art alternatives Regierungsprogramm für Sachsen-Anhalt vorgelegt. Unter dem Titel „Auftaktprogramm für ein zukunftsfestes Sachsen-Anhalt“ nennt die Partei neun Eckpunkte für eine andere Politik in dem Bundesland, in dem am 6. September gewählt wird und die AfD in Umfragen weit vorn liegt. Das zeugt von einem Selbsbewusstsein, das seine Gründe hat.
Die Linke hält sich in Sachsen-Anhalt stabil bei rund 13 Prozent. Sie liegt damit nicht nur vor SPD und Grünen, die beide um den Wiedereinzug ins Magdeburger Landesparlament bangen, sondern übertrifft beide zusammen: Die SPD kommt in den letzten Umfragen auf 5 bis 7 Prozent, die Grünen schrammen bedrohlich an der Fünfprozenthürde entlang. Das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW), das im vergangenen Jahr noch zweistellig lag, ist nach internen Querelen abgestürzt und bleibt klar unter 5 Prozent.







