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Deutsche Medien zeigen sich „zutiefst besorgt“: Verlage und Fernsehsender schlagen Alarm über neue US-Visaregeln – sie sehen die Pressefreiheit in der Partnerdemokratie unter Druck.

Mehrere große deutsche Medienunternehmen und Verlegerverbände haben sich gegen strengere Visa-Regeln für ausländische Journalisten gewandt. In einem gemeinsamen Schreiben bitten sie Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und Außenminister Johann Wadephul (CDU) um politische und diplomatische Unterstützung.

Zu den Unterzeichnern gehören ARD, ZDF, Deutschlandradio, Deutsche Welle, RTL Deutschland und ProSiebenSat.1, der Bundesverband Digitalpublisher und Zeitungsverleger (BDZV) sowie der Medienverband der freien Presse (MVFP).

Neue Regeln, die im September in Kraft treten sollen, sehen für Korrespondenten künftig eine auf acht Monate (240 Tage) begrenzte Aufenthaltsdauer vor. Verlängerungen sind möglich.