Will man sich wirklich drei Stunden lang den Mitschnitt eines Clubgigs des Altsaxofonisten Immanuel Wilkins anhören? Will man. Geht auch mehrere Male hintereinander. Das Faszinierende an den drei neuen Alben ist, dass man im Vergleich zu seinen drei Studioplatten heraushört, dass er die jeweiligen Orte im Griff hat. Oft sind Jazzmusiker im Studio schlapper als live, weil die viele Zeit und das fehlende Publikum sie dazu verleiten, etwas zu ruhig an die Sache ranzugehen.