Bei den Parlamentswahlen in Kasachstan siegen die Parteien, die dem Kurs des Staatschefs folgen. Das Land hat enge Bande mit Russland und China.
Erste Wahl nach der Verfassungsänderung in Kasachstan am 22. August 2026
Meiramgul Kussainova/imago
Er stand überhaupt nicht zur Wahl, ist jedoch der eigentliche Sieger: Kasachstans Präsident Kassim-Schomart Tokajew. Bei den vorgezogen Parlamentswahlen am Sonntag hat die Partei Adilet (Gerechtigkeit), die Tokajew offen unterstützt, laut Angaben der Zentralen Wahlkommission 71,17 Prozent der Stimmen erhalten.
Zudem werden mindestens vier weitere Parteien, alle ebenfalls stramm auf Kurs des Staatschefs, in das Parlament (Kulturaj) einziehen. Oppositionelle Parteien sowie unabhängige Kandidat*innen waren nicht zugelassen. Insgesamt waren bei der Abstimmung nach reinem Verhältniswahlrecht 145 Mandate zu vergeben. Die Wahlbeteiligung lag bei 74 Prozent.











