Felix Krämer, Jahrgang 1971, ist seit Herbst 2017 Generaldirektor des Düsseldorfer Kunstpalastes. Unter seiner Ägide wurde das Museum am Ehrenhof, das die städtische Kunstsammlung beherbergt, von 2020 bis 2023 bei laufendem Betrieb einer umfassenden Sanierung unterzogen. Es hat zugleich eine kuratorische Neuausrichtung erlebt, die sich an ein möglichst breites Publikum richtet. Neben Ausstellungen, die man als Kernprogramm eines Kunstmuseums verstehen könnte, unter anderem eine Gerhard-Richter-Retrospektive oder eine Caspar-David-Friedrich-Schau, hat Krämer bewusst auch auf populäre Themen gesetzt – klassische Autos, Mode, Pop. Damit hat er seinem Haus, das mittlerweile auch die benachbarte Kunsthalle, das NRW-Forum, mit einschließt, die besten Besucherzahlen seiner Geschichte beschert, aber auch Kritik aufgrund einer vermeintlich zu populistischen Programmgestaltung. Für den kommenden Mittwoch hat Krämer nun anlässlich des internationalen Hundetages einen „Dog Day“ ausgerufen, an dem Besucher ihre Hunde mit in den Kunstpalast nehmen dürfen.
Felix Krämer vom Kunstpalast Düsseldorf: „Wir sind Teil der Freizeitbranche“
Kunst von Schülern, ein Tag für Hunde: Der Kunstpalast zeigt, wie Museen sich heute öffnen müssen. Ist das nötig – oder schlicht banal?








