Kinder und Jugendliche mit Behinderung haben das Recht auf Bildung – und seit 2017 auch auf eine Schulbegleitung. Wie viele der bundesweit etwa 600 000 Schülerinnen und Schüler mit diagnostiziertem Förderbedarf diese Eins-zu-eins-Betreuung nutzen, wird nicht zentral erfasst. Sicher ist aber, dass die Ausgaben dafür in den vergangenen Jahren stark gestiegen sind. Die Bundesregierung möchte die Kinder- und Jugendhilfe reformieren und unter anderem bei der Schulbegleitung sparen, einzelne Bundesländer kündigen jetzt schon drastische Kürzungen an. Was hieße das für die betroffenen Kinder? Sümeyye Teymuroglu, 31, studiert Sonderpädagogik an der Universität Hamburg und arbeitet seit drei Jahren als Schulbegleiterin.
Sommer der Sozialreformen: „Beim Thema Schulbegleitung gibt es eine unglaubliche Scheinheiligkeit“
Dank Eins-zu-eins-Betreuung können Kinder mit Behinderung in allgemeine Schulen gehen. Doch die Regierung plant Kürzungen. Eine Schulbegleiterin berichtet aus der Praxis.






