Die Anwohner eines riesigen Müllbergs in Guineas Hauptstadt Conakry waren bereits jahrelang Gefahr und Elend ausgesetzt. Nun kam es zur Katastrophe.

Suche nach vom Müll verschütteten Menschen: Guinea gehört trotz großen Rohstoffreichtums zu den ärmsten Staaten der Welt

Souleymane Camara/Reuters

dpa | Im westafrikanischen Guinea sind mindestens 30 Menschen bei einem Erdrutsch an einer Müllkippe ums Leben gekommen. Der Müllberg geriet in der Nacht zu Sonntag nach schwerem Regen ins Rutschen und verschüttete mehrere Häuser in einem Vorort der Hauptstadt Conakry. Mindestens 22 weitere Menschen wurden nach Behördenangaben verletzt, 6 von ihnen schwer.

Die Such- und Rettungsarbeiten dauerten weiter an. Premierminister Amadou Oury Bah besuchte den Unglücksort und sprach den Betroffenen im Namen der Regierung sein Beileid aus.