Ab Montag wird in einigen Versionen von ChatGPT auch in Deutschland Werbung angezeigt, wie AFP berichtet. Betroffen sind demnach Nutzer, die den Chatbot des US-Unternehmens OpenAI in der kostenfreien oder in der günstigsten Option „Go“ nutzen, die monatlich acht Euro kostet. Wer eines der teureren Abonnements „Plus“, „Pro“ oder „Enterprise“ nutzt, bleibt laut Euronews werbefrei.Der Start ist Teil einer größeren Ausweitung: Laut OpenAI wird das Werbeprogramm „ChatGPT Ads“ am 24. August in insgesamt 31 europäischen Ländern verfügbar, darunter neben Deutschland auch Frankreich, Spanien, Italien und Österreich.

Wie wird die Werbung gekennzeichnet?

Nach Angaben von Euronews hatte OpenAI bereits im Februar damit begonnen, Anzeigen in den USA zu testen. Anschließend sei das Programm auf weitere Länder wie Kanada, Großbritannien und Japan ausgedehnt worden. In einer Mitteilung erklärte OpenAI, „ChatGPT Ads“ solle nun auch europäischen Marketingexperten die Möglichkeit geben, „Menschen während des gesamten Entscheidungsprozesses zu erreichen, wenn sie aktiv recherchieren und ihre Optionen bewerten“.

Nach Angaben von OpenAI sollen die Werbeanzeigen „deutlich gekennzeichnet und von den Antworten von ChatGPT getrennt“ werden. Laut AFP erscheinen die Anzeigen unterhalb einer Antwort und werden als „gesponsert“ gekennzeichnet. Das Unternehmen betonte zudem, dass die Werbung keinen Einfluss auf die Antworten von ChatGPT hätte.