Sabrina FrangosNorwegen sagt Ukraine für 2027 weitere Milliardenhilfe zuNorwegen plant für das Jahr 2027 weitere Finanzhilfen ⁠für die Ukraine in Höhe von 85 Milliarden norwegischen Kronen (9,2 Milliarden Dollar). Das teilt die Regierung in Oslo mit. Die Summe entspreche den Zuwendungen des Jahres 2026 und sei für ‌militärische sowie humanitäre Zwecke vorgesehen, erklärt Ministerpräsident Jonas Gahr Støre bei einem Besuch in Kiew. Unabhängig davon vereinbaren Finnland und die Ukraine eine Zusammenarbeit bei der Entwicklung und Produktion von ‌unbemannten Systemen, wie das Büro ‌des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj auf der Plattform X mitteilt. Geplant ist unter anderem ein Gemeinschaftsunternehmen für unbemannte Überwasserschiffe.Sabrina FrangosGroßbrand nach Drohnenangriff auf ein Logistikzentrum in SüdrusslandNach einem Drohnenangriff ist in einem Logistikzentrum des russischen Online-Händlers Ozon ⁠in der südrussischen Stadt Krasnodar ein Großbrand ausgebrochen. Der Betrieb sei eingestellt worden, teilt das Unternehmen über den Kurznachrichtendienst Telegram mit. Nach vorläufigen Erkenntnissen gebe es keine Opfer.Sabrina FrangosRussland wehrt Drohnenangriff auf Industriegebiet in Stawropol abRussland wehrt nach Angaben des örtlichen Gouverneurs ​einen Drohnenangriff ⁠auf ein Industriegebiet in der Stadt Newinnomyssk ​in ⁠der südlichen Region ‌Stawropol ab. Dies teilt Gouverneur Wladimir ⁠Wladimirow über ⁠den Kurznachrichtendienst Telegram ⁠mit. ​Newinnomyssk ist ⁠unter anderem ein ​wichtiges Zentrum ‌der russischen Chemieproduktion.Sabrina FrangosDrei Tote bei russischem Angriff nahe ukrainischer Stadt CharkiwBei einem ‌russischen Angriff am Stadtrand von Charkiw im Nordosten der Ukraine wurden nach Angaben ‌des regionalen ‌Gouverneurs drei Menschen getötet. Rettungskräfte hätten acht Personen geborgen und in Sicherheit gebracht, ​von denen einige ⁠verletzt seien, teilt Gouverneur Oleh Synjehubow über den Kurznachrichtendienst Telegram ​mit. Die Suche nach weiteren möglichen ⁠Opfern dauere an.Sabrina FrangosGroßbritannien unterstützt Ukraine bei Produktion von LangstreckenraketenDer britische Premierminister Andy Burnham kündigt vor seinem Antrittsbesuch in der Ukraine Unterstützung für die dortige Produktion von Langstreckenraketen an. „Die Sicherheit ‌der Ukraine ist unsere Sicherheit“, erklärte Burnham. Großbritannien erlaube dem europäischen Raketenhersteller MBDA, geheime Informationen über britische Bauteile des Marschflugkörpers Scalp ‌weiterzugeben, teilt Burnhams ‌Büro mit. Dies solle Frankreich und der Ukraine helfen, lokale Produktionslinien für die Waffe aufzubauen. Burnham wird in Kiew unter anderem mit dem ukrainischen ​Präsidenten Wolodymyr Selenskyj zusammentreffen und ⁠eine Sitzung der sogenannten Koalition der Willigen leiten, einer Gruppe von Unterstützerstaaten der Ukraine.Selenskyj weist Verwicklung in Nord-Stream-Sprengung zurückDie Ukraine hat nach Angaben von ⁠Präsident Wolodymyr Selenskyj keine Rolle bei der Zerstörung der Nord-Stream-Gaspipelines gespielt und kooperiert bei den Ermittlungen. „Die Ukraine hat sich nie offiziell an Operationen zur Sprengung der Nord-Stream-2-Pipeline beteiligt“, sagte er ‌vor Journalisten in Kiew. Die Erdgasleitungen Nord Stream 1 und 2 zwischen Russland und Deutschland wurden im September 2022 durch Explosionen beschädigt. Derzeit befinden sich zwei ukrainische Verdächtige wegen des ‌Verdachts der Mitwirkung in Untersuchungshaft.Dänemark drängt Westen zur Lieferung von Patriot-RaketenDie westlichen Länder könnten nach Meinung der dänischen Regierungschefin Mette Frederiksen durchaus mehr Patriot-Flugabwehrraketen an die Ukraine liefern. „Sofern der politische Wille dazu da ist“, fügte sie im Gespräch mit dänischen Medien bei ihrem Besuch in Kiew hinzu. Ohne bestimmte Länder zu nennen, meinte sie, dass durchaus mehr Unterstützung für Kiew im Bereich der Flugabwehr getan werden könne. „Wenn wir das nicht tun, steht der Ukraine ein Winter bevor, in dem die Russen unerbittlich zuschlagen, bombardieren – auch mit ballistischen Raketen – und viele Menschen töten werden“, sagte sie. Der finnische Präsident Alexander Stubb, der ebenfalls zu dem Treffen baltischer und nordischer Staaten zum Tag der Staatsflagge der Ukraine nach Kiew gereist war, berichtete auf der Plattform X von einer Reihe von neu unterzeichneten Abkommen. Unter anderem habe die finnisch-norwegische Rüstungsfirma Patria ein entsprechendes Abkommen mit der Ukraine unterschrieben. Frederiksen erklärte, dass sie gemeinsam mit baltischen und nordischen Kollegen verschiedene Themen mit Selenskyj erörtert habe. Im Vordergrund habe die Frage gestanden, politischen Druck zur Lieferung von Patriots auszuüben. „Das ist politische Routinearbeit“, sagte sie. Zudem sei angesprochen worden, wie man die Ukraine – aber auch den Rest Europas – gegen ballistische Raketen aus Russland verteidigen könne. „Wenn die Russen ballistische Raketen in einem Land einsetzen können, können sie diese irgendwann auch in einem anderen Land einsetzen, und deshalb müssen wir eine noch stärkere Flugabwehr rund um Europa aufbauen.“Protest gegen Hilfe für die Ukraine: Russland zieht Botschafter aus London abWegen der britischen Unterstützung für die Ukraine hat Russland seinen Botschafter aus Großbritannien abgezogen. Andrei Kelin habe „seine diplomatische Mission beendet“, erklärte die russische Botschaft in London am Sonntag auf Telegram, nachdem die „Sunday Times“ über den Vorgang berichtet hatte. Hintergrund sei die „Verschlechterung der Beziehungen“ zwischen Russland und Großbritannien wegen der britischen Unterstützung der Ukraine, erklärte die Botschaft weiter. Die Beziehungen hätten nunmehr einen „historischen Tiefstand“ erreicht – und zwar „vollständig auf Initiative Londons“.Dem Bericht der „Sunday Times“ zufolge verließ Kelin, der seit sieben Jahren Botschafter in London war, Großbritannien bereits am 21. Juli. Seither werde die Botschaft von einem Geschäftsträger geleitet; über einen Nachfolger sei noch nichts bekannt und es sei auch unklar, wann ein solcher benannt werden könnte. Ein in dem Artikel zitierter Sprecher sagte demnach zu den Gründen, Großbritannien habe „den Weg der Konfrontation“ mit Russland gewählt. Der Schritt solle London dazu zwingen, „die Unterstützung für die Ukraine zu überdenken“. Russland wolle das „Niveau der diplomatischen Beziehungen“ aber nicht generell herabstufen.Das britische Außenministerium wollte sich nicht konkret zu dem Fall äußern und erklärte, Großbritannien „steht weiterhin fest an der Seite der Ukraine“. Kiew habe das Recht, sich gegen die rechtswidrige und unprovozierte Invasion durch Russland zu verteidigen. Botschafts-Angelegenheiten seien „Sache des russischen Außenministeriums“. Selenskyj: Ukraine und Russland entwickeln Alternativen zu Starlink Sowohl Russland als auch die Ukraine arbeiten nach Angaben des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj an Alternativen zum Satellitennetzwerk Starlink von US-Technologieunternehmer Elon Musk. Moskau entwickle gemeinsam mit China ein entsprechendes System und rechne damit, das Projekt bis Dezember 2026 fertigzustellen, sagte Selenskyj in am Sonntag veröffentlichten Äußerungen vor Journalisten.Die Ukraine werde „nicht einfach dasitzen und darauf warten“, dass Russland und China ihr System fertigstellten, sagte Selenskyj. Kiew arbeite mit einem europäischen Land an einem ähnlichen Projekt und habe bereits mit Tests begonnen. Welches Land beteiligt ist, sagte er nicht.Russische Drohne trifft Passagierzug Eine russische Drohne ist in einen Zug mit fast 600 Passagieren auf dem Weg nach Odessa eingeschlagen. Die Lokomotive des Zugs mit der Nummer 147 von Schytomyr nach Odessa geriet laut Behörden bei einem Drohneneinschlag in Brand. Niemand sei verletzt worden. In dem Zug seien 593 Menschen gewesen, darunter 15 Kinder. Sie alle seien mit Bussen nach Odessa gebracht worden, teilte Militärgouverneur Oleh Kiper mit.Kiper sprach von einem gezielten Angriff der Russen auf den Zug. Während der Evakuierung habe es zudem eine zweite Attacke gegeben. Erst Mitte August waren bei einem russischen Angriff auf einen Passagierzug in der Region Odessa im Süden der Ukraine ein Lokführer und sein Assistent getötet worden.Bei einem anderen Drohnenangriff im Osten der Ukraine in Charkiw wurden Behörden zufolge sieben Menschen verletzt. Die ukrainische Flugabwehr sprach von insgesamt 127 russischen Drohnenangriffen. Die meisten seien abgewehrt worden. Die Ukraine führte abermals Gegenschläge mit Drohnen in Russland aus. In Belgorod nahe der Grenze zur Ukraine gab es laut Behörden dabei einen Toten und sechs Verletzte. Das russische Verteidigungsministerium nannte am Morgen eine nicht überprüfbare Zahl von 328 abgeschossenen ukrainischen Drohnen. Zu Treffern machte das Ministerium wie meistens keine Angaben.In Orenburg nahe der Grenze zur zentralasiatischen Republik Kasachstan trafen laut Behörden Trümmer einer abgeschossenen Drohne ein Lager des russischen Onlineversandhändlers Ozon. Ein Brand sei schnell entdeckt und gelöscht worden, hieß es. 300 Menschen mussten nach Angaben des Unternehmens in Sicherheit gebracht werden. Niemand sei verletzt worden.Selenskyj: Wahlen im Krieg würden die Ukraine „spalten“Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat die Forderung des früheren Verteidigungsministers Mychajlo Fedorow nach Neuwahlen im Krieg zurückgewiesen. „Ich glaube, dass Wahlen als solche in einem Krieg wie diesem ein großes Risiko darstellen“, sagte Selenskyj in am Sonntag veröffentlichten Äußerungen vor Journalisten. Er warnte vor einem „Tsunami für das Land, der die Ukraine spalten wird“.Fedorow hatte gut einen Monat nach seiner umstrittenen Ablösung dazu aufgerufen, einen „legalen, sicheren und realistischen Mechanismus“ zu finden, um trotz der russischen Invasion Wahlen in der Ukraine zu ermöglichen. „Die Demokratie darf nicht von Russland als Geisel genommen werden“, sagte der 35-Jährige am Dienstag in einer Videobotschaft. Wegen des Kriegsrechts sind Wahlen in der Ukraine seit 2022 ausgesetzt.Norwegen verspricht weitere 7,82 Milliarden Euro für die UkraineNorwegen will die Ukraine im Haushaltsjahr 2027 mit weiteren 85 Milliarden Kronen unterstützen. Umgerechnet sind das 7,82 Milliarden Euro. Die Summe entspreche ‌dem Betrag für das Jahr 2026, teilt die Regierung des skandinavischen Landes mit. Ukraine greift jetzt den zweitgrößten russischen Online-Händler anNach zahlreichen Drohnenangriffen auf die Lager des Versandhändlers Wildberries hat sich die Ukraine offensichtlich ein neues Ziel in Russland gesucht: den zweitgrößten Online-Händler Ozon. In der Nacht zum Sonntag stürzten nach russischen Angaben in der Region Orenburg Trümmerteile von Drohnen auf zwei Industrieanlagen, darunter ein Ozon-Lagerhaus. ‌Die ‌Luftabwehr habe sechs Drohnen über der Region abgefangen, teilt Gouverneur Jewgeni Solnzew mit. Verletzte gebe es ​demnach keine. Ozon ⁠teilt mit, mehr als 300 Mitarbeiter seien evakuiert und der ​Betrieb im Logistikzentrum eingestellt worden. Am Samstag ⁠war bereits ein Ozon-Zentrum in ‌der Region Samara von einer Drohne getroffen worden. Es handelte sich um ⁠die erste Attacke ⁠auf den zweitgrößten Online-Händler Russlands. In den ⁠vergangenen ​Wochen war ⁠der größere Konkurrent Wildberries, der auch als Russlands Amazon bezeichnet wird, ​bereits Ziel von Drohnenangriffen gewesen. Mehr ladenTickarooLive Blog Software