Rumänien ist es gelungen, eine Marinedrohne nahe einem Offshore-Gasprojekt zu zerstören. Die Vorfälle häufen sich und stellen Bukarest auf die Probe.
Erhöhte Bedrohungslage: Ein rumänisches F16-Kampfflugzeug startet auf dem Luftwaffenstützpunkt Borcea 86 im Südosten Rumäniens
Vadim Ghirda/ap/dpa
In diesem Sommer beschloss Magda Măgureanu, zu Hause in Bukarest zu bleiben, anstatt wie üblich ihren Kurzurlaub an der rumänischen Schwarzmeerküste zu verbringen. Die Entscheidung der 58-Jährigen hat vor allem finanzielle Gründe. Sie war kürzlich in Kurzarbeit geschickt worden, da ihr Arbeitgeber wegen der Wirtschaftskrise in Rumänien – das Land mit dem höchsten Haushaltsdefizit in der EU – Kosten einsparen musste.
Geld war nicht der einzige Grund. Măgureanu sagt, sie sei auch zunehmend besorgt über den Krieg in der benachbarten Ukraine, nachdem sie Berichte in den Medien, vor allem aber in den sozialen Medien gelesen habe. „Ich spüre, dass der Krieg immer näher rückt, und frage mich daher immer wieder, wie sicher wir eigentlich sind“, sagt sie. Ihre Sorge teilen viele Rumänen.











