Rumänien: Mit Sprengstoff beladene Seedrohne zerstörtEin rumänisches Kampfflugzeug vom Typ F-16 hat nach Angaben der Regierung in Bukarest eine mit Sprengstoff beladene Seedrohne zerstört. Die Drohne sei mehrere hundert Meter vom Gasfeld Neptun Deep im Schwarzen Meer entfernt getroffen worden, teilte Verteidigungsminister Radu Miratu im Onlinedienst Facebook mit. Sie sei „mit Sprengstoff beladen“ gewesen und stamme nicht aus der Ukraine.Der rumänische Präsident Nicosur Dan machte Russland verantwortlich und verurteilte im Onlinedienst X die „Eskalation solcher verantwortungslosen Zwischenfälle durch die Russische Föderation aufs Schärfste“. Der Einsatz des rumänischen Kampffliegers sei ein „Rennen gegen die Zeit“ gewesen, um das Leben der Arbeiter auf der Offshore-Plattform zu schützen, fügte er hinzu. Nach Angaben der Regierung in Bukarest arbeiten derzeit hunderte Menschen auf dem Gasfeld, dessen Inbetriebnahme für 2027 vorgesehen ist.In den vergangenen Monaten hatte es wiederholt Drohnenvorfälle in osteuropäischen NATO-Ländern gegeben. Rumänien registrierte seit Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine vor fast viereinhalb Jahren mehrfach Drohnenüberflüge und auch Abstürze auf seinem Staatsgebiet. Auch Polen und die baltischen Staaten melden regelmäßig ähnliche Vorfälle. Zuletzt hatte außerdem der Fund einer Sprengstoff-Drohne am Leipziger Flughafen Besorgnis ausgelöst. Lettland: Abgeschossene Drohne war ukrainischen Ursprungs Eine am 14. August im lettischen Luftraum abgeschossene Drohne ist ​ukrainischen Ursprungs. Dies teilen die lettischen Streitkräfte mit. Ein im Baltikum stationierter italienischer Kampfjet hatte das Fluggerät abgeschossen, das während ukrainischer Angriffe auf russische Häfen die Grenze des NATO- und EU-Mitgliedstaats verletzt hatte. ⁠Dem Militär zufolge flog die Drohne von Belarus aus ein, was höchstwahrscheinlich auf russische Störsignale zurückzuführen sei. Ukrainische Drohnen auf dem Weg zu Zielen in Russland sind in diesem Jahr bereits wiederholt vom Kurs abgekommen und in den baltischen Luftraum eingedrungen. Klitschko: Mindestens 15 Tote in KiewBei den massiven russischen Angriffen auf die ukrainische Hauptstadt Kiew sind nach Angaben von Bürgermeister Vitali Klitschko mindestens 15 Menschen getötet worden. Die Beseitigung der Folgen dauere an, sagte er. Der Zivilschutz sprach von 34 Verletzten.Eilverfahren eingestellt: Russischer Tanker weiter vor RügenDer deutsche Zoll wird den vor gut anderthalb Jahren in der Ostsee vor Rügen havarierten Tanker „Eventin“ vorerst nicht beschlagnahmen – ein entsprechendes Eilverfahren wurde eingestellt. Die Bundeszollverwaltung werde bis zur Entscheidung im Hauptverfahren warten, teilte das im Eilverfahren zuständige Hamburger Finanzgericht mit. „Schiff und Ladung werden bis zum Ausgang der Klageverfahren nicht eingezogen bzw. verwertet“, hieß es in der Pressemitteilung.Die „Eventin“ hatte im Januar 2025 eine schwere Havarie in der Ostsee. Alle Systeme des 274 Meter langen Schiffs fielen aus. Der mit 99.000 Tonnen russischen Öls befüllte Tanker trieb stundenlang führerlos in schwerer See, ehe ihn deutsche Rettungsteams sichern und abschleppen konnten. Seither liegt er vor der Insel Rügen. Die EU hat das Schiff später dann als Teil der russischen Schattenflotte gelistet, mit dem Moskau Sanktionen umgeht. Der Eigner klagte dagegen – unter anderem mit der Begründung, dass der Tanker nur wegen eines technischen Defekts in einen Hafen der EU eingelaufen sei. Er habe „zu keinem Zeitpunkt beabsichtigt, sanktionierte Ölprodukte in die EU zu transportieren.“ Die juristische Auseinandersetzung läuft weiter, das Schiff hängt vor Sassnitz fest – sehr zum Ärger auch der Landesregierung in Mecklenburg-Vorpommern, die vor Tourismussaison den Abtransport der „Eventin“ gefordert hatte. Ukrainische Luftstreitkräfte wehren fast 170 Geschosse abNach Angaben der ukrainischen Luftwaffe konnten in der Nacht zu Donnerstag 168 russische Drohnen und Marschflugkörper abgewehrt werden. Man habe unter anderem 8 Kaliber-Marschflugkörper und 31 Marschflugkörper der Typen X-101, Iskander K und X-59 abgewehrt. Повітряні Сили ЗС України / Air Force of the Armed Forces of Ukraine⚡️ ЗБИТО/ПОДАВЛЕНО 186 ЦІЛЕЙ ПРОТИВНИКА ➖➖➖➖➖➖➖➖➖➖ У ніч на 20 серпня (з 18:00 19 серпня) противник атакував Київщину ракетами, які заходять на ціль по балістичній траєкторії: Онікс, Циркон, Іскандер-М, С-400 із Курської, Ростовської, Брянської обл., 36 крилатими/авіаційними ракетами Х-101/Іскандер-К/Х-59 із повітряного простору Вологодської, Курської, Бєлгородської обл., 8 крилатими ракетами Калібр із Новоросійська, двома баражуючими боєприпасами “Бандероль”. А також 168 ударними БпЛА типу Shahed (майже половина із них - реактивні), Гербера та дронами-імітаторами типу «Пародія» із напрямків: Курськ, Міллерово, Орел, Приморсько-Ахтарськ – рф., ТОТ Донецьк, Гвардійське – ТОТ АР Крим. ❗️Основний напрямок удару - Київщина! Повітряний напад відбивали авіація, зенітні ракетні війська, підрозділи РЕБ та безпілотних систем, мобільні вогневі групи Сил оборони України. 💥 За попередніми даними, станом на 09:30, протиповітряною обороною збито/подавлено 31 крилата ракета Х-101/Іскандер-К/Х-59, 8 крилатих ракет Калібр, два баражуючі боєприпаси “Бандероль”, а також 145 ворожих БпЛА типу Shahed, Гербера та дрони інших типів на півночі, півдні, сході та в центрі країни. Зафіксовано влучання засобів повітряного нападу противника на 28 локаціях, а також падіння збитих (уламки) на 2 локаціях. Атака триває, в повітряному просторі декілька ворожих БпЛА. Дотримуйтесь правил безпеки! ✊ Тримаймо небо! 🇺🇦 Разом – до перемоги!t.meExterner InhaltBeim Anzeigen externer Inhalte werden Daten an Dritte übertragen.Strom in Sewastopol abgeschaltetIn der Großstadt Sewastopol auf der von Russland besetzten Halbinsel Krim muss wieder einmal der Strom abgeschaltet werden. Dies sei notwendig, um eine Überlastung der ‌Stromnetze außerhalb der Region zu verringern und einen weitreichenden Ausfall zu verhindern, teilt Gouverneur Michail Raswoschajew auf Telegram mit. Die Unterbrechung ‌solle einige Stunden dauern. ‌Die von Russland annektierte Halbinsel leidet nach ukrainischen Angriffen auf Energieanlagen bereits seit Wochen unter Stromausfällen und einer Treibstoffkrise. Die Behörden haben deshalb unter anderem ​den Tourismus in der Region bis ⁠September ausgesetzt. Aufräumarbeiten nach dem AngriffIn Kiew beseitigen Feuerwehrleute und Katastrophenschutz bereits die Trümmer der Nacht. Zwei Menschen sind in oder neben diesem Wohnhaus im Bezirk Solomjanka ums Leben gekommen. Die Fenster der umgebenden Häuser sind durch die Explosion gesprungen. Die Straßen sind mit Glassplittern bedeckt. Klaus BardenhagenMindestens drei Tote bei Raketenangriff auf Kiew Bei einem russischen Raketenangriff auf die ukrainische ‌Hauptstadt sind nach Angaben von Bürgermeister Vitali Klitschko mindestens drei Menschen getötet und 20 ‌weitere verletzt worden. ‌Ein neunstöckiges Wohnhaus stehe in Brand. Getroffen worden seien auch Lagerhäuser ​und ein Kinderkrankenhaus. In ⁠der umliegenden Region wurde ein weiterer Toter gemeldet. Ein Zeuge berichtete der ​Nachrichtenagentur Reuters von mehr als einem ⁠Dutzend Explosionen.Zahlreiche Menschen suchen in U-Bahn-Stationen SchutzWährend der Luftangriffe suchen viele Kiewer in U-Bahnstationen Schutz. Diese liegen tief unter der Erde und dienen daher als Schutzräume. Die Menschen stellen Zelte auf und breiten Isomatten aus. Viele von ihnen haben ihre Haustiere dabei. In der Station ist lautes Schnarchen zu hören. Einschläge in Kiew In der ukrainischen Hauptstadt sind mehrere laute Einschläge zu hören. Die ukrainischen Luftstreitkräfte und örtliche Telegramkanäle warnen seit Mitternacht (Ortszeit) vor ballistischen Raketen. Robert DikomeitEin Monat nach seiner Ablösung hat der frühere ukrainische Verteidigungsminister Mychailo Fedorow dazu aufgerufen, trotz der russischen Invasion einen Weg zur Wahl zu finden. Was will er erreichen? Im Podcast für Deutschland spricht Podcast-Host Kathrin Jakob mit F.A.Z.-Redakteur Robert Putzbach, der in Kiew ist. Von dort erzählt er auch, wie sich die vermehrten Angriffe und die veränderten Waffen der Russen im Alltag der Ukrainer auswirken:Deutscher wegen Spende an Nawalnyj-Organisation festgenommenDas Auswärtige Amt bemüht sich im Falle eines in Sankt Petersburg festgenommenen deutschen Staatsbürgers um konsularische Unterstützung. Das sagte am Mittwoch ein Sprecher auf Journalistennachfrage. „Darüber hinaus ist es aber so, dass wir uns zu solchen konsularischen Einzelfällen, wo wir deutsche Staatsangehörige betreuen, nicht im Einzelfall äußern.“Russische Medien wie das regierungskritische Portal „Medusa“ hatten zuvor über einen Einundvierzigjährigen berichtet, der rund 900 Rubel (etwa neun Euro) an die Organisation des in Haft ums Leben gekommenen Kremlgegners Alexej Nawalnyj gespendet haben soll. Ihm werde vorgeworfen, Geld an eine extremistische Organisation überwiesen zu haben. Der Mann soll in Sankt Petersburg ein Fitnessstudio betreiben. Der Außenamtssprecher sagte: „Spätestens seit Beginn des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine wird in aller Erbarmungslosigkeit gegen jede Art von Widerstand vorgegangen. Hier geht es ja darum, dass der Nawalny-Organisation Geld gespendet worden sein soll. Das fügt sich in dieses Bild ein. Das ist kein Trend, sondern das ist die russische Realität jeden Tag.“ Parlament stimmt Ernennung von Chmara zuDer ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj gratuliert Jewhenij Chmara zu seiner Ernennung als Verteidigungsminister. Bei der Abstimmung im Parlament votierten 312 Abgeordnete für ihn. 226 Stimmen wären nötig gewesen. Mehr ladenTickarooLive Blog Software