Nach Sonnenfinsternis und Sternschnuppennächten ist die Zeit der besonderen Himmelsereignisse im August noch nicht vorbei: In wenigen Tagen wird eine teilweise, eine partielle Mondfinsternis erwartet. Bei einer Mondfinsternis sind Sonne, Mond und Erde annähernd auf gleicher Linie. Der Mond befindet sich dann im Kernschatten der Erde und wird dadurch verfinstert.
Am Morgen des 28. August tritt der Mond um 4.34 Uhr in den Kernschatten der Erde ein. Wegen der nur partiellen Mondfinsternis falle dieser Schatten nur auf einen Teil der Mondoberfläche, sagte Carolin Liefke, stellvertretende Leiterin des Hauses der Astronomie in Heidelberg. Ein Teil des Mondes bleibe hell.»Man sollte früh aufstehen und sich genau wie auch bei der Sonnenfinsternis einen erhöhten Platz suchen«, sagte Liefke. Je weiter man im Westen wohne, desto besser sei das Spektakel zu sehen. Eine Brille wie bei der Sonnenfinsternis ist zum Anschauen nicht nötig.
Um halb fünf geht es los»Der Beginn der partiellen Phase kurz nach halb fünf lässt sich gut sehen: Der Mond steht hoch am Himmel, es ist noch dunkle Nacht«, sagte der Vorsitzende der Vereinigung der Sternfreunde mit Sitz im südhessischen Bensheim, Uwe Pilz, der Nachrichtenagentur dpa.Später werde die Beobachtung schwerer fallen. Der Vollmond wird mit bis zu etwa 94 Prozent seines Durchmessers in den Kernschatten der Erde eintreten. »Das Maximum tritt kurz nach sechs Uhr ein«, sagt Pilz. Wegen des nahen Monduntergangs und des Sonnenaufgangs sei dies praktisch nicht zu sehen. »Trotz der Einschränkungen ist diese Mondfinsternis ein lohnendes Schauspiel«, sagte Pilz.











