Die Kritik kommt aus den Reihen der CDU Mecklenburg-Vorpommern, richtet sich gegen die Bundes-CDU und sie fällt ungewöhnlich scharf aus. Quelle der Attacke ist Rainer Wendt, früherer Vorsitzender der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG) und inzwischen Mitglied im Kompetenzteam des CDU-Spitzenkandidaten Daniel Peters. Jetzt hat er die Arbeit der Bundesregierung und zugleich die eigene Partei frontal angegriffen.
„Nirgends ist auch nur ansatzweise erkennbar, dass diese Bundesregierung irgendwelche richtigen Schritte in die richtige Richtung macht“, schrieb Wendt auf seiner Facebook-Seite. Der 68-Jährige, der nach eigenen Angaben seit rund 50 Jahren CDU-Mitglied ist, kritisierte insbesondere die Belastungen für die Bürger und ausbleibende Reformen.
Mit Blick auf die Union schrieb Wendt, diese sei angetreten, die „staatliche Großmannssucht“ der SPD zu beenden. Stattdessen sei die CDU inzwischen in den Umfragen bei 20 Prozent angekommen und hoffe darauf, sich „durch Taschenspielertricks, gemeinsam mit den anderen Looser-Parteien“, in das nächste Regierungsamt zu retten.
Peters verteidigt Mitglied seines Kompetenzteams
Trotz der deutlichen Attacken gegen die CDU hält der Landesvorsitzende von MV an seinem Kompetenzteam-Mitglied fest und verteidigt ihn. „Rainer Wendt spricht aus, was viele Menschen denken“, teilte Peters dieser Zeitung mit. Die Unzufriedenheit mit der Bundesregierung sei schließlich keine Erfindung. Er verwies zugleich auf Maßnahmen, die die Union aus seiner Sicht bereits umgesetzt hat. Und wo sie geliefert habe, etwa bei der Abschaffung des Bürgergeldes oder in der Asylpolitik.






