Die Fußballwelt hat ganz neue Begriffe kennengelernt in den vergangenen Tagen. Wer „Absencen“ aufgrund einer „neurologischen Dysfunktion“ beklagt, kann auf dem Platz schon mal in sich zusammensacken. So war es Jamal Musiala, Profi beim FC Bayern, gleich in zwei Vorbereitungsspielen ergangen, und wer ihn kollabieren sah, ohne die Hintergründe zu kennen, musste Schlimmeres befürchten. Den Bayern aber, das stellte sich danach heraus, war die gesundheitliche Beeinträchtigung ihres Spielers schon länger bekannt, er ist in allerbester medizinischer Behandlung, das öffentliche Schweigen zur Thematik war intern abgesprochen. Bis es, durch die wiederholten Zusammenbrüche des Fußballprofis, nicht mehr aufrechtzuerhalten war. Nach dem ersten Kollaps war noch von einem Hitzschlag die Rede gewesen.
Sport und Gesundheit: Gute Besserung an Musiala – und eine enthemmte Gesellschaft
Am Beispiel des Fußballers und seiner Erkrankung lässt sich gut studieren, wo’s im Profi-Fußball hapert: dem Umgang mit vermeintlicher Schwäche. Andere Sportarten sind da weiter.











