PfadnavigationHomeSportFußballBundesligaFC Bayern MünchenErkrankung des Offensivstars„Jamal kann ein großes Vorbild sein“, sagt Kimmich über MusialaStand: 08:42 UhrLesedauer: 2 MinutenJoshua Kimmich (l.) und Jamal Musiala Ende Mai bei der Vorbereitung auf das WM-TurnierQuelle: Federico Gambarini/dpaJamal Musiala fehlte wegen einer neurologischen Erkrankung beim Supercup. Nach dem Sieg des FC Bayern sprach Joshua Kimmich über die Rolle seines Mitspielers – und über Top-Leistung, die dieser trotzdem bringen könne.Joshua Kimmich glaubt, dass sein Teamkollege Jamal Musiala mit der Bewältigung und dem Umgang mit seiner Erkrankung eine besondere Wirkung über den Fußball hinaus auslösen könnte. „Jamal kann ein großes Vorbild für sehr viele Menschen da draußen sein, dass man trotzdem Top-Leistung bringen kann und auf einem Top-Level performen kann. Und ich glaube, das wird er versuchen, uns allen zu zeigen“, sagte der 31-jährige Kimmich im Sky-Interview nach dem Gewinn des Supercups mit dem FC Bayern München gegen Borussia Dortmund.Lesen Sie auchNationalspieler Musiala fehlte beim ersten Pflichtspiel der Saison in Dortmund nach seinen zwei Zusammenbrüchen in den vergangenen Testspielen. Der 23-Jährige war in den Partien gegen RB Leipzig und den 1. FC Heidenheim zusammengebrochen – und hatte danach seine Erkrankung öffentlich gemacht. Er leidet an einer neurologischen Dysfunktion. Nach einer Veränderung bei der Medikation kam es offenbar zu den Zwischenfällen bei seinen jüngsten Testspieleinsätzen.Unterstützung vom ganzen Team„Wir hoffen natürlich, dass Jamal bald wieder zurück ist, weil er für den Verein, für uns als Mannschaft, für ganz Deutschland ein unfassbar wichtiger Spieler ist. Wir alle wissen, was er kann“, sagte Kimmich, der Kapitän der deutschen Fußball-Nationalmannschaft, nach dem 2:1 im Spiel um den Franz-Beckenbauer-Supercup. Alle im Münchner Team würden Musiala „zu 100 Prozent“ auf dem Weg zurück in die Fußballstadien unterstützen.dpa/LaGa