Es war ein Sieg mit Nervenkitzel bis zur letzten Sekunde: Hertha BSC hat sich in der ersten Runde des DFB-Pokals am Sonnabend gegen den Drittligisten 1. FC Saarbrücken zwar durchgesetzt, musste dafür aber erst ins Elfmeterschießen. 5:3 hieß es danach für die Hertha. Und zum gefeierten Mann des Abends wurde dabei ausgerechnet ein Spieler, dessen Geschichte beim Hauptstadtklub lange im Schatten eines schweren persönlichen Fehlers stand.

Gersbeck wird zum Helden

Torhüter Marius Gersbeck, 31 Jahre alt, parierte zwei Elfmeter der Saarbrücker und bewahrte Hertha vor einer Blamage im Pokal. Den Elfmeter von Florian Pick, dem zweiten Schützen der Gastgeber, wehrte er mit dem linken Fuß ab, beim vierten Versuch von Kai Brünker hechtete er in die rechte Ecke und lenkte den Ball mit der rechten Hand über die Linie hinaus. Es war die Entscheidung in einer Partie, die bis dahin alles andere als eindeutig verlaufen war: Paul Seguin hatte Hertha in der 69. Minute in Führung gebracht, ehe Philip Fahrner in der Nachspielzeit für Saarbrücken zum 1:1 ausglich und die Verlängerung erzwang.

Marius Gersbeck hielt Hertha BSC mit seinen Paraden im Elfmeterscheißen im Wettbewerb.

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