Hertha BSC hat die erste Runde des DFB-Pokals überstanden, musste dafür aber bis an die Belastungsgrenze gehen. Der Fußball-Zweitligist setzte sich am Samstagabend beim Drittligisten 1. FC Saarbrücken mit 5:3 nach Elfmeterschießen (1:1, 1:1, 0:0) durch. Nach regulärer Spielzeit und Verlängerung hatte es vor 15.500 Zuschauern im Ludwigsparkstadion 1:1 gestanden. Matchwinner wurde Torwart Marius Gersbeck, der im Elfmeterschießen zwei Versuche der Gastgeber parierte.
Nach den Siegen zum Saisonstart in der 2. Bundesliga knüpfte die Mannschaft von Trainer Stefan Leitl zunächst nahtlos an die starken Auftritte der vergangenen Wochen an. Die Berliner übernahmen sofort die Kontrolle und drängten Saarbrücken tief in die eigene Hälfte.
Zeefuik trifft nur die Torlatte
Bereits in der 4. Minute hatte Deyovaisio Zeefuik die erste große Chance. Nach einem Vorstoß über die linke Seite zog der Niederländer aus spitzem Winkel ab, doch Saarbrückens Torwart Kevin Broll reagierte glänzend und lenkte den Ball zur Ecke. Zeefuik blieb einer der auffälligsten Berliner. In der 16. Minute scheiterte er erneut, als sein Schuss nur an die Latte krachte.
Auch Sebastian Grönning hätte die Gäste in Führung bringen können. Der Stürmer verfehlte in der 25. Minute das Tor jedoch knapp. Trotz der klaren Feldvorteile fehlte Hertha die letzte Präzision im Abschluss. So ging es mit einem torlosen Remis in die Halbzeitpause.








