15 afrikanische Verbände wenden sich von Infantino ab. Die Uefa und die nordamerikanische Concacaf wollen eine gemeinsame Nations League ohne Fifa.

Läuft nicht mehr so richtig rund: Gianni Infantino

Bradley Collyer/PA Wire/dpa

Der angeschlagene Fifa-Präsident Gianni Infantino gerät stärker unter Druck. Laut dem britischen Guardian sind 15 afrikanische Verbände aus dem Infantino-Lager ausgebrochen. Bisher hatte Infantino in Afrika uneingeschränkten Rückhalt und eine starke Machtbasis. Nun haben die oppositionellen Verbände offenbar Gespräche mit Fifa-Generalsekretär Mattias Grafström geführt, ob dieser sich eine Gegenkandidatur vorstellen könne. Grafström hat sich dazu bisher nicht geäußert.

Mattias Grafström hatte sich initial gegen Infantinos Privatisierungspläne bei der Fifa gestellt und war dann eingeknickt. Doch offenbar, so der Guardian, habe seine erste Reaktion bei mehreren afrikanischen Verbandspräsidenten Hoffnung geweckt für die Wahl zum Fifa-Präsidenten im März 2027. Die anonymen Quellen brachten auch Scheich Salman, den Präsidenten des asiatischen Verbands AFC, als Infantinos Gegenkandidaten ins Spiel, der „mit Sicherheit gewählt“ werden würde.