Er hat sein Geld schon in Weltraumraketen gesteckt und in eine Tageszeitung. Jetzt entdeckt Amazon-Gründer Jeff Bezos den Fußball für sich. Der drittreichste Mensch der Welt steigt indirekt über eine Investorengruppe beim englischen Traditionsklub Liverpool FC ein.Bezos ist der vielleicht prominenteste Name in einer Riege reicher Menschen aus Amerikas Techbranche, die in jüngster Zeit ein neues Interesse am Sport entdeckt haben. Und dafür gibt es gute Gründe.Neue Investoren bei den Los Angeles Lakers, London Spirit und Olympique LyonTechinvestor Joshua Kushner, der schon an Open AI, Stripe und Instagram beteiligt war, investiert jetzt in den Basketball. Gemeinsam mit dem ehemaligen Disney-Chef Bob Iger hat Kushner die Mehrheit an den Los Angeles Lakers übernommen. Google-Chef Sundar Pichai und Microsoft-Chef Satya Nadella begeistern sich derweil für Cricket. Beide beteiligten sich 2025 an einem Konsortium, das 49 Prozent der Cricketmannschaft London Spirit übernahm. Melinda French Gates, die Ex-Frau von Microsoft-Gründer Bill Gates, ist seit Juni Minderheitseignerin des Eishockeyteams Seattle Kraken, zu dessen Eigentümern auch Amazon-Chef Andy Jassy gehört. Und im Juli wurde bekannt, dass die amerikanische Milliardärin Michele Kang fast 90 Prozent am französischen Männerfußballklub Olympique Lyon übernimmt.
Jeff Bezos und Co.: Warum das Silicon Valley jetzt in Sport investiert
Jeff Bezos steigt bei Liverpool ein, und auch andere Techmilliardäre entdecken ihr Interesse am Sport. Dabei geht es um mehr als Prestige.








