Für die große Überraschung hat es nicht gereicht. Trotz einer überzeugenden Leistung musste sich der FC Energie Cottbus in der 1. Runde des DFB-Pokals gegen den FC Augsburg geschlagen geben. 14.388 Fans im Stadion der Freundschaft sahen beim 0:2 (0:0) ein Spiel, das ihr Team hätte gewinnen können – hätte es nur seine Chancen besser genutzt.

Bittencourt und Cigerci schauen zu

Die Ausgangslage vor dem Spiel hätte für die Lausitzer besser sein können. Als wäre die Aufgabe gegen den Neunten der vergangenen Bundesligasaison für den Zweitligaaufsteiger nicht groß genug gewesen, musste Trainer Claus-Dieter „Pele“ Wollitz am Sonnabend auch noch auf einen seiner wichtigsten Spieler verzichten.

Leonardo Bittencourt ereilte die Sperre nach einer Gelb-Roten Karte, die er sich noch als Spieler vom SV Werder Bremen abgeholt hatte und deren Konsequenzen er nun in Cottbus tragen musste. Außerdem überraschte Wollitz, indem er Tolcay Cigerci, den Star der Mannschaft, auf der Bank ließ.Ohne die beiden Führungsspieler übernahm Hertha-Leihgabe Lukas Michelbrink das Zepter im Zentrum des Spiels und dirigierte die Gastgeber zu einer ersten Halbzeit, in der sie durchaus als die bessere Mannschaft bezeichnet werden durften.