KI ist im Alltag vieler Schüler:innen schon allgegenwärtig. Im Unterricht selbst wird die neue Technologie mit ihren Chancen und Grenzen aber noch zu wenig thematisiert. Wie eine Pressemitteilung von Studyflix nahelegt, werden Schüler:innen diesbezüglich weitestgehend allein gelassen. Im Rahmen einer Umfrage der Lernplattform gaben 74 Prozent der Teilnehmer:innen an, sich den Umgang mit KI selbst beigebracht zu haben. Nur vier Prozent sagten, dass sie entsprechende Fähigkeiten von einer Lehrkraft vermittelt bekamen. Insgesamt wurden 1.012 Personen befragt, darunter Schüler:innen, Student:innen, Auszubildende, Lehrer:innen und Eltern, die die Plattform nutzen.Anzeige
Wozu KI wirklich genutzt wird
In der aktuellen Debatte steht oft im Vordergrund, inwiefern KI-Tools eingesetzt werden können, um selbstständiges Denken auszulagern oder bei Prüfungen zu schummeln. Einige Schulen und Universitäten haben deshalb erste Maßnahmen ergriffen. In Dänemark müssen Schüler:innen zwischen 16 und 19 Jahren ihre großen schriftlichen Hausarbeiten jetzt mündlich verteidigen. Die University of Chicago Law School hat für Erstsemester ein Laptop-Verbot eingeführt, das sowohl im Unterricht als auch in Prüfungen gilt. Ziel dieser Maßnahmen sei es nicht, den Einsatz von KI generell zu verbieten. Vielmehr gehe es darum, das eigenständige und kritische Denken von Schüler:innen und Student:innen weiterhin gezielt zu fördern.






