Meckel & Matthes: Ein Sommergespräch mit Cathryn Clüver Ashbrook – Was von der amerikanischen Demokratie noch übrig bleibt Meckel und Matthes sprechen mit der deutsch-amerikanischen Politikwissenschaftlerin über das Scheitern des Widerstands in den USA – und darüber, warum der Weg zurück zur Demokratie eine historische Aufgabe wäre.

Donald Trump ist so unbeliebt wie nie zuvor als Präsident. Trotzdem ist noch völlig offen, ob die Demokraten bei den Midterm-Wahlen im November das Repräsentantenhaus gewinnen. Gemeinsam mit Cathryn Clüver Ashbrook, Senior Advisor der Bertelsmann Stiftung, analysieren Publizistin und Professorin Miriam Meckel und Handelsblatt-Chefredakteur Sebastian Matthes, wie Trump die amerikanischen Institutionen verändert hat und welche Rolle das sogenannte „Gerrymandering“ bei den kommenden Wahlen spielt. „So vieles von dem, was gerade passiert, empfinde ich als zutiefst unamerikanisch“, sagt Clüver Ashbrook. Sie teilt eine Einschätzung des schwedischen Instituts Varieties of Democracy: Was in den USA passiere, sei die schnellste demokratische Rückabwicklung der Moderne. Außerdem geht es um den Zustand der amerikanischen Medien. Clüver Ashbrook beschreibt, wie politische Einflussnahme, Desinformation und wirtschaftlicher Druck den Journalismus verändern und warum die Frage nach Wahrheit zu einer zentralen Herausforderung für die Demokratie geworden ist. Können die Demokraten den politischen Trend stoppen? Welche Folgen hat Trumps Politik für das Verhältnis zu Europa und den globalen Wettbewerb mit China? Und wo findet sich in all den Krisensymptomen noch Anlass zur Hoffnung? Darum geht es in der aktuellen Folge von Meckel & Matthes.Dieser Podcast ist energized by Schneider Electric Veröffentlicht nach den redaktionellen Standards des Handelsblatts. Mehr Informationen finden Sie in unseren Richtlinien.