Ein 19-jähriger Deutscher ist in Österreich bei einem Kletterunfall am Großglockner 40 Meter tief in den Tod gestürzt. Das Unglück ereignete sich am Freitagnachmittag im Klettergarten in Kals, wie die Landespolizeidirektion Tirol mitteilte. Wie es dazu kommen konnte, war zunächst unklar. Auch Angaben zur genauen Herkunft des jungen Kletterers machte die Polizei nicht. Eine Obduktion seiner Leiche wurde angeordnet.Erst vor einer Woche war ein Wanderer aus dem Sauerland bei einer Bergtour in Tirol vor den Augen seines Schwiegervaters und seiner Schwäger ums Leben gekommen. Der 36-Jährige hatte auf einem schmalen Pfad das Gleichgewicht verloren und stürzte über steiles und felsiges Gelände 50 bis 100 Meter in die Tiefe. Er war in den Zillertaler Alpen bei Mayrhofen auf die Mörchnerscharte gewandert – ein mehr als 2800 Meter hohes Bergjoch zwischen zwei Tälern.Wenige Tage zuvor war bereits ein anderer Wanderer aus dem Sauerland in der Osttiroler Venediger-Gebirgsgruppe über Felswände in den Tod gestürzt. Ermittler gehen davon aus, dass der 74-Jährige ebenfalls beim Abstieg verunglückte.