Ein 19-jähriger Deutscher ist in Österreich bei einem Kletterunfall am Großglockner 40 Meter tief in den Tod gestürzt. Das Unglück ereignete sich am Freitagnachmittag im Klettergarten in Kals, wie die Landespolizeidirektion Tirol mitteilte. Wie es dazu kommen konnte, war zunächst unklar. Auch Angaben zur genauen Herkunft des jungen Kletterers machte die Polizei nicht. Eine Obduktion seiner Leiche wurde angeordnet.Ebenfalls ein Mann aus dem Sauerland ist in der Venediger-Gebirgsgruppe in Osttirol über Felswände in den Tod gestürzt. Ermittler gehen davon aus, dass auch der 74-jährige Wanderer beim Abstieg verunglückt ist.Nach Angaben des Österreichischen Alpenvereins kommt es auf Bergtouren während des Abstiegs zu besonders vielen Unfällen, da während dieser Phase oft die Konzentration nachlässt und die Erschöpfung zunimmt. Auch die Zahl der Rettungsaktionen für unverletzte Personen in Bergnot sind in den vergangenen Jahren angestiegen. Das heißt: Mehr Menschen müssen den Notruf wählen, weil sie zu erschöpft sind, um weiterzuwandern, weil sie die Orientierung verloren haben oder es aus Angst und Panik nicht weiter schaffen.

Der tödliche Ausgang einer Tour am Großglockner bewegte viele Menschen. Die Alpinkletterer Babsi Zangerl und Jacopo Larcher erklären, wie sie als Paar am Berg funktionieren. Und wie wichtig Ehrlichkeit ist. Hier geht es zum Text.