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Die FDP fordert ein umfassendes Konzept zur Drohnenabwehr in Schleswig-Holstein und will auch Unternehmen eigene Schutzmaßnahmen ermöglichen. Zeit spiele für den FDP-Fraktionschef eine große Rolle.
Schleswig-Holsteins FDP-Fraktion fordert die Drohnenabwehr des Landes stärker voranzutreiben. «Die Bedrohung durch Drohnen und auch andere Formen hybrider Angriffe haben in letzter Zeit eine neue Qualität erreicht», erklärte Fraktionschef Christopher Vogt. Es gehe um reale Bedrohungen der Sicherheit - dies zeige etwa der jüngste Vorfall am Flughafen Leipzig/Halle.
Am Abend des 4. August war eine mit Sprengstoff präparierte Drohne im Sicherheitsbereich des Flughafens zwischen ukrainischen Frachtmaschinen entdeckt worden. Die Bundesanwaltschaft sprach von einem «schwerwiegenden Angriff auf die Transport- und Logistikinfrastruktur in Deutschland».
In einem Antrag verlangt die FDP daher von der schwarz-grünen Landesregierung, den Schutz der kritischen Infrastruktur zu verstärken und ein Schutzkonzept zu schaffen, das auch die Gefahrenlagen im maritimen Raum berücksichtigt. Zudem müsse zügig die volle Einsatzbereitschaft der Drohnenabwehreinheit beim Landeskriminalamt hergestellt und diese technisch auf die sich weiterentwickelte Bedrohung vorbereitet werden.









