Valencia (dpa) - Die Behörden der spanischen Region Valencia haben wegen eines näher rückenden Waldbrandes die Evakuierung des Ortes Gátova angeordnet. Mehrere Hundert Menschen sollten sich sofort Richtung Süden absetzen, lautete die Anordnung, die per automatischer Notfallbenachrichtigung auf alle Handys in dem Ort geschickt wurde. YouTubeDie SZ-Redaktion hat diesen Artikel mit einem Inhalt von YouTube angereichertUm Ihre Daten zu schützen, wurde er nicht ohne Ihre Zustimmung geladen.Ich bin damit einverstanden, dass mir Inhalte von YouTube angezeigt werden. Damit werden personenbezogene Daten an den Betreiber des Portals zur Nutzungsanalyse übermittelt. Mehr Informationen und eine Widerrufsmöglichkeit finden Sie unter sz.de/datenschutz.Normalerweise habe Gátova etwa 450 Einwohner, deren Zahl sich in den Sommermonaten jedoch verdoppele, berichtete der staatliche spanische TV-Sender RTVE. Auf Fernsehbildern war zu sehen, dass die Flammen bebautem Gebiet schon nahe gekommen waren. Dichter Rauch lag über dem kleinen Ort, wie ein hustender RTVE-Reporter berichtete. Das Feuer im Naturpark der Sierra Calderona war nach diesen Informationen durch einen Blitzeinschlag am späten Donnerstagabend ausgelöst worden. Die Militärische Kriseneinheit UME, zahlreiche Feuerwehren sowie Löschhubschrauber waren im Einsatz. Dürre und Rekordtemperaturen, die auch eine Folge des Klimawandels sind, machen die Vegetation extrem leicht entflammbar. Nach Daten des Waldbrand-Informationssystems der Europäischen Kommission (EFFIS) sind bei 425 Waldbränden in diesem Jahr in Spanien bereits mehr als 297.000 Hektar verbrannt, eine Fläche größer als das Saarland.© dpa-infocom, dpa:260821-930-565126/1