Daniel Trepsdorf, Direktkandidat der Linken im Schweriner Wahlkreis 8, erklärte den Verzicht auf seine Kandidatur für die Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern. Stattdessen empfiehlt er nun die Erststimme für Ministerpräsidentin Manuela Schwesig, um einen direkten Wahlsieg des AfD-Spitzenkandidaten Holm zu verhindern. Die Linke müsse für die „versierteste und aussichtsreichste Kandidatin“ werben, begründete Trepsdorf seinen Schritt.
Der Wahlkreis 8 gehört zu den spannendsten Wahlkreisen des Landes. Hier treffen die Spitzenkandidaten von SPD und AfD direkt aufeinander. Schwesig will ihr Direktmandat verteidigen. Und Holm möchte sie nicht nur im Wahlkreis schlagen, sondern letztlich auch im Amt des Ministerpräsidenten ablösen.
Die Reaktion vom Schweriner AfD-Spitzenkandidaten Leif-Erik Holm auf die ungewöhnliche Wahlkampfhilfe aus dem linken Lager für Manuela Schwesig (SPD) ließ nicht lange auf sich warten. Holm sieht in dem Rückzug vor allem ein Zeichen dafür, dass das Rennen in Schwerin enger geworden ist. „Da hat wohl jemand Manschetten, weil das Rennen um die Landeshauptstadt ein bisschen knapp geworden ist“, äußerte der AfD-Kandidat für das Ministerpräsidentenamt in einer Mitteilung, welche dieser Zeitung vorliegt.






