Der australische IT-Berater Loryan Strant hat eine Website veröffentlicht, die sämtliche Namensänderungen von Softwareprodukten aus dem Hause Microsoft erfasst. Unter dem Titel The Rebrand Registry dokumentiert die Datenbank aktuell 72 existierende Dienste und listet dafür beeindruckende 158 unterschiedliche Bezeichnungen auf.Anzeige

Im Durchschnitt behält ein Produkt von Microsoft seinen Namen lediglich zwei Jahre und elf Monate, bevor die Marketingabteilung eine neue Bezeichnung einführt. Acht der erfassten Dienste haben bereits drei komplette Namenswechsel hinter sich, was in IT-Abteilungen weltweit regelmäßig für Verwirrung sorgt.

Reaktionen aus der IT-Community auf die Rebrand Registry

In einem Beitrag auf dem Karrierenetzwerk LinkedIn erläutert Strant, dass er das Projekt aus einer Mischung aus Frustration und Humor entwickelt hat. Die Kommentare unter seinem Beitrag zeigen deutlich, dass viele IT-Professionals ebenso die Orientierung verloren haben und im Arbeitsalltag schlichtweg bei den angestammten Bezeichnungen wie SCCM oder DirSync bleiben.Anzeige

Die ständige Flut an neuen Namen führt in der Praxis sogar dazu, dass viele Fachleute alte Handbücher aufbewahren, um bei Support-Anfragen die Historie der Produkte nachvollziehen zu können. Wenn ein Kunde ein Problem mit einer älteren Systemumgebung meldet, müssen Supporter:innen oft erst mühsam recherchieren, welcher aktuelle Markenbegriff der damaligen Software entspricht.