Die US Open zahlen den Tennisspielern in diesem Jahr ein Preisgeld von insgesamt 108 Millionen Dollar aus, noch nie zuvor gab es bei einem Tennisturnier mehr zu holen. Im Vergleich zum Vorjahr steigt das Preisgeld um 20 Prozent, teilte der US-Tennisverband USTA am Donnerstag mit.
Die Sieger und Siegerinnen der Einzel-Turniere erhalten jeweils 5,5 Millionen Dollar. Für die Teilnahme an der ersten Runde gibt es bereits 140.000 Dollar.Streit zwischen Grand-Slam-Turnieren und TennisprofisDie USTA reagierte mit der Erhöhung der Preisgelder auf Kritik aus dem Lager der Tennisspieler, die zuletzt bemängelten, dass das Preisgeld nicht mit dem finanziellen Wachstum des Sports Schritt gehalten habe. Sie forderten einen größeren Anteil an den Einnahmen der vier Grand-Slam-Turnieren. Zudem verlangen die Spieler bessere Leistungen und eine stärkere Mitsprache bei Entscheidungen über Vergütung und ihre sozialen Belange.
Zusätzlich zu der Erhöhung des Preisgelds haben die vier Grand-Slam-Turniere zudem die Gründung eines Beratungsrats für Spieler angekündigt, der bei den US Open erstmals tätig werden soll. Der Rat wird Spieler in sportlichen Fragen sowie bei den Themen Bezahlung und Governance vertreten. Zudem kündigte die USTA an, 2 Millionen Dollar in ein neues Unterstützungsprogramm für Spieler zu investieren. Es soll verschiedene Leistungen für wichtige Lebensereignisse während der Karriere sowie den Übergang in den Ruhestand anbieten.













