PfadnavigationHomeSportFußballWMLeandro ParedesNach dem Ausraster im WM-Finale verhängt die Fifa Mega-Sperre gegen den ArgentinierStand: 16:49 UhrLesedauer: 3 MinutenLeandro Paredes zeigt sich nach dem verlorenen WM-Finale als ganz schlechter Verlierer. Der Argentinier geht mit Schlägen und Würge-Angriffen auf die spanischen Spieler los. Sehen Sie die Szenen hier im Video.Nach dem verlorenen WM-Finale gegen Spanien rastete Leandro Paredes auf dem Platz aus Der Argentinier ging auf mehrere Gegenspieler los. Die Fifa verhängte jetzt eine heftige Strafe gegen ihn.Der Fußball-Weltverband Fifa hat den Argentinier Leandro Paredes für seinen Ausraster nach dem verlorenen WM-Endspiel gegen Spanien (0:1 nach Verlängerung) für zehn Länderspiele gesperrt. Vier weitere Spieler und Betreuer der Finalteilnehmer wurden nach den Tumulten ebenfalls gesperrt.Neben der Spielsperre wurde der 32-Jährige zu einer Geldstrafe in Höhe von 90.000 Dollar verurteilt. Neben Paredes wurde dessen Teamkollegen Nahuel Molina (sieben Spiele und 90.000 Dollar) und Thiago Almada (ein Spiel und 30.000 Dollar) mit Sperren und Geldstrafen belegt. Der argentinische Co-Trainer Roberto Ayala muss drei Partien aussetzen und 30.000 US-Dollar zahlen. Der Spanier Gavi (ein Spiel und 30.000 US-Dollar) wurde ebenfalls bestraft.Der argentinische Fußball-Verband AFA wurde wegen der Verstöße bei mehreren Spielen zu einer zusätzlichen Geldstrafe von insgesamt 321.000 US-Dollar verurteilt. Davon sollen 100.000 US-Dollar in einen Plan zur Bekämpfung von Diskriminierung investiert werden. Außerdem ist bei den nächsten beiden Heimspielen Argentiniens nur jeweils die Hälfte der maximalen Zuschauer-Kapazität zugelassen. Die Vollstreckung eines Teils der Sanktion wird ausgesetzt, wobei eine Bewährungsfrist gilt.Auch Spaniens Gavi wird bestraftBegründet wurde die Strafe gegen den Verband mit dem Fehlverhalten des Teams, der Diskriminierung und den rassistischen Beleidigungen, der Nutzung einer Sportveranstaltung für sportfremde Kundgebungen und dem Verstoß gegen die Ordnung und Sicherheit bei Spielen.Argentinien fiel während des Endspiels vor allem durch seine aggressive Spielweise und seine harte Gangart auf. Diese endete aber nicht nach dem Schlusspfiff. Als die Niederlage feststand, entlud sich bei einigen argentinischen Spielern der Frust über den verpassten WM-Titel. Allen voran bei Paredes.Der Mittelfeldspieler lief geradezu Amok. Er legte sich mit Eric Garcia an und schlug dem Spanier mit voller Wucht gegen den Hals. Als seine Mitspieler Eric zur Hilfe eilten, schnappte sich Paredes den nächsten. Der 32-Jährige rang Gavi zu Boden und schlug, als dieser im Fallen war, mit der Faust nach dem Spanier. Erst als Argentiniens Nationaltrainer Lionel Scaloni dazwischen ging und Paredes wegzog, beruhigten sich die Gemüter.Verbotene politische Botschaft der ArgentinierGavi war der einzige spanische Spieler, gegen den ermittelt wurde. Argentiniens Co-Trainer Ayala war den spanischen Mittelfeldspieler Dani Olmo heftig angegangen, was für große Empörung gesorgt hatte. Olmo hatte die Entschuldigung Ayalas anschließend nicht angenommen.Lesen Sie auchBei den Ermittlungen der Fifa ging es auch um verbotene politische Botschaften bei Sportereignissen. Argentinische Spieler hatten nach dem 2:1 im Halbfinale gegen England ein Banner mit der Aufschrift „Las Malvinas son Argentinas“ („Die Falkland-Inseln sind argentinisch“) auf dem Platz gezeigt. Sie spielten damit auf den bewaffneten Konflikt um die Inselgruppe im Südatlantik zwischen Großbritannien und Argentinien im Jahr 1982 an.step/dpa
Leandro Paredes: Nach dem Ausraster im WM-Finale verhängt die Fifa Mega-Sperre gegen den Argentinier - WELT
Nach dem verlorenen WM-Finale gegen Spanien rastete Leandro Paredes auf dem Platz aus Der Argentinier ging auf mehrere Gegenspieler los. Die Fifa verhängte jetzt eine heftige Strafe gegen ihn.











