PfadnavigationHomePanoramaStadtentwicklung HalleSpatenstich in Halle: Umbau des Riebeckplatzes für das Zukunftszentrum beginntStand: 14:57 UhrLesedauer: 2 Minuten Das Zentrum soll auf einer Fläche von 14.000 Quadratmetern die Leistungen der Ostdeutschen nach der Deutschen Einheit 1990 würdigen und Transformationsprozesse beleuchten.Quelle: Jan Woitas/dpaDer bedeutendste Städtebauprojekt der Stadt Halle seit der Wende nimmt Fahrt auf. Bundesfinanzminister Klingbeil gab am Donnerstag gemeinsam mit Oberbürgermeister Vogt den offiziellen Startschuss.Mit einem Spatenstich am 20. August 2026 haben Stadt Halle, das Land Sachsen-Anhalt und der Bund den Startschuss für den Umbau des Riebeckplatzes gegeben. Das Projekt ist die städtebauliche Vorarbeit für das geplante Zukunftszentrum für Deutsche Einheit und Europäische Transformation. Die Gesamtkosten für den Umbau des Platzes belaufen sich auf 57,9 Millionen Euro, das Land Sachsen-Anhalt steuert davon 29 Millionen Euro über die Städtebauförderung bei. Mit den Arbeiten beginnen nun zunächst die sogenannte Baufeldfreimachung und eine umfassende Neugestaltung des Platzes. Totalunternehmer ist die ARGE Umbau Riebeckplatz, gebildet aus der GP Verkehrswegebau GmbH und der STRABAG AG.Die Eröffnung des Zukunftszentrums selbst ist für das Jahr 2032 geplant. Neben Bundesfinanzminister Lars Klingbeil waren auch Sachsen-Anhalts Infrastrukturministerin Dr. Lydia Hüskens und Wissenschaftsminister Prof. Dr. Armin Willingmann beim Spatenstich anwesend.Oberbürgermeister Dr. Alexander Vogt sagte: „Dieser Tag markiert den Aufbruch unserer Stadt in die Zukunft. Denn mit dem Umbau des Riebeckplatzes beginnen nun auch sichtbar die Vorarbeiten für den Bau des Zukunftszentrums für Deutsche Einheit und Europäische Transformation und damit für den bedeutendsten städtebaulichen Impuls, den Halle (Saale) seit der Wende erlebt hat." Bundesfinanzminister Klingbeil ergänzte: „Mit dem heutigen Spatenstich wird sichtbar: Das Zukunftszentrum für Deutsche Einheit und Europäische Transformation kommt. [...]" Ministerin Hüskens erklärte, mit der finanziellen Unterstützung des Landes sei der Stadt „die notwendige Planungssicherheit für die bevorstehende Errichtung des Zukunftszentrums gegeben" worden.