Wer gerade nicht selbst im Urlaub ist, war es womöglich vor Kurzem oder träumt davon: Vom Reinigungspersonal das Bad geputzt bekommen, im Restaurant bedient werden. Mit der Rechnung kommt auch die Frage: Wie viel gibt man dazu?
Das Touristikunternehmen TUI hat über das Marktforschungsinstitut Appinio die Meinung von 2000 Deutschen zu diesem Thema eingeholt. In der „TUI-Trinkgeld Studie 2026“ stechen die befragten Berlinerinnen und Berliner bundesweit hervor: Mehr als jeder dritte Berliner (35,1 Prozent) gibt im Urlaub 10 Prozent oder mehr Trinkgeld.
Im bundesweiten Durchschnitt tun das nur 21,2 Prozent. Auf Berlin folgen Hamburg und NRW. Schlusslicht bildet in dieser Aufstellung Sachsen mit 14,1 Prozent.
Deutliche Altersunterschiede
Deutschlandweit einigt sich die Mehrheit (50,7 Prozent) auf fünf bis zehn Prozent Trinkgeld im Urlaub. Nur die Allerwenigsten (3,3 Prozent) geben gar nichts dazu. Doch es gibt klare Altersunterschiede.Am großzügigsten schneidet bei der Studie die Gruppe der 25- bis 34-Jährigen ab: Fast jeder Dritte von ihnen (29,1 Prozent) rundet um zehn Prozent oder mehr auf. Bei den 55- bis 65-Jährigen tun das nur 14,5 Prozent.












