Im Mai stand ich in Cannes vor Plakaten, auf denen „Fuck AI“ stand. Thierry Frémaux, der künstlerische Leiter der Filmfestspiele, hatte KI-generierte Filme aus dem Wettbewerb verbannt und sich demonstrativ auf die Seite der Künstler gestellt. Doch im Marché du Film, dem Branchenmarkt des Festivals, warb Kling AI um Kunden – der Videogenerator des chinesischen Kuaishou-Konzerns, der kurze Filmsequenzen aus Textbefehlen erzeugt.
Kino vs. KI: Wem gehört unsere Fantasie?
Warum Filmschaffende sich trotzdem nicht den Tech-Konzernen unterwerfen müssen und die KI-Flut auch eine große Chance fürs Kino bietet.






