Cybersecurity-Expert:innen und Hacker:innen befinden sich in einem stetigen Kräftemessen, in dem es darum geht, der anderen Seite einen Schritt voraus zu sein. Das ginge natürlich am besten, wenn man an die privaten Informationen der anderen herankommen könnte. Das hat sich auch ein Hacker gedacht, der eine Reihe von Sicherheitsexpert:innen als Ziele für einen Cyberangriff auswählte.Anzeige

Wie der Hacker ein manipuliertes Google-Dokument nutzte

Das geht aus einer Analyse der Sicherheitsfirma Huntress hervor. Einer ihrer Mitarbeiter ist nämlich zum Ziel des Cyberangriffs geworden, hat selbigen aber schon früh erkannt. Um herauszufinden, was der Hacker vorhat, hat er mitgespielt und ist auf den Scam eingegangen. Die Angriffe begannen im Zeitraum der großen Cybersecurity-Messen Black Hat und Def Con. Wie Huntress betont, tauschen Expert:innen auf solchen Messen Kontakte, Dokumente und neue Methoden aus – und sind damit lukrative Ziele für Hacker:innen.

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In diesem Zeitraum wurde der Sicherheitsexperte von einem User auf X angeschrieben. Er gab sich als Vizepräsident und Head of Marketing der Kryptoplattform Coindesk aus. Er bat den Experten in gebrochenem Englisch um Hilfe für eine angeblich anstehende Kryptokonferenz. Um den Account vertrauenswürdiger zu machen, gab es darauf Fake-Posts von anderen Messen samt Bildern von Panels und Selfies mit anderen Teilnehmer:innen.Anzeige