PfadnavigationHomePolitikDeutschlandSiemens, BMW & Co.„Schleunigst und ohne irgendwelche Abstriche“ – Großkonzerne fordern von Schwarz-Rot ReformenStand: 02:43 UhrLesedauer: 2 MinutenUnternehmen und Wirtschaftsverbände fordern von Kanzler Merz und Vizekanzler Klingbeil zügige ReformenQuelle: picture alliance/dpa/Kay NietfeldDie im Koalitionsvertrag angekündigten Reformen müssten schnell umgesetzt werden, heißt es in dem Schreiben von Verbänden und Unternehmen wie Audi, BMW und Siemens. Empfänger sind neben Bundeskanzler Merz auch Arbeitsministerin Bas und Wirtschaftsministerin Reiche.Wirtschaftsverbände und Großkonzerne wie BMW und Siemens haben die Bundesregierung in einem gemeinsamen Schreiben zu schnellen Reformen aufgefordert. „Schleunigst und ohne irgendwelche Abstriche“ müssten angekündigte oder im Koalitionsvertrag festgehaltene Reformvorhaben umgesetzt werden, heißt es in dem Schreiben von Verbänden und Unternehmen aus Bayern und Baden-Württemberg, aus dem die Mediengruppe Bayern (Freitagsausgaben) zitiert.Wegen hoher Energiekosten und sich wandelnder wirtschaftlicher Rahmenbedingungen stünden Unternehmen in Deutschland unter „erheblichen Druck“, heißt es in dem Schreiben. „Gerade in dieser Lage entscheidet die konkrete Ausgestaltung sozial- und wirtschaftspolitischer Rahmenbedingungen darüber, ob Unternehmen wettbewerbsfähig bleiben, Arbeitsplätze halten und Investitionen an unseren Standorten tätigen können.“Lesen Sie auchZu den Unterzeichnern gehören den Angaben zufolge unter anderem die Konzerne Audi, BMW, ZF, Mercedes-Benz, Porsche, Siemens und Eberspächer. Auch die Verbandsspitzen der bayerischen Metall- und Elektroarbeitgeber sowie ihres baden-württembergischen Pendant Südwestmetall haben sich angeschlossen. Empfänger des Schreibens sind neben Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) auch Arbeitsministerin Bärbel Bas (SPD), Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) sowie die Fraktionsvorsitzenden der Regierungsparteien.Beiträge zur Sozialversicherung sollen gesenkt werdenIn dem Brief wird unter anderem gefordert, die Beitragsbelastung in der Sozialversicherung nachhaltig zu reduzieren. Diese liege mit über 42 Prozent derzeit auf einem Höchststand. Lesen Sie auchEs sei „inakzeptabel, dass die Beitragsbelastung für Teile der Wirtschaft und der Versicherten trotz stabiler Beitragssätze steigt, weil die Beitragsbemessungsgrenzen angehoben werden“, kritisieren die Unterzeichner.afp/saha
Siemens, BMW & Co.: „Schleunigst und ohne irgendwelche Abstriche“ – Großkonzerne fordern von Schwarz-Rot Reformen - WELT
Die im Koalitionsvertrag angekündigten Reformen müssten schnell umgesetzt werden, heißt es in dem Schreiben von Verbänden und Unternehmen wie Audi, BMW und Siemens. Empfänger sind neben Bundeskanzler Merz auch Arbeitsministerin Bas und Wirtschaftsministerin Reiche.








