Stand: 20.08.2026 • 17:08 Uhr
Unter Orban galt Ungarns öffentlich-rechtlicher Sender M1 als Sprachrohr der Regierung - das will der neue Regierungschef Magyar ändern. Nach einer Zwangspause sendet M1 nun wieder Nachrichten. Doch es gibt auch Kritik.
Von David Freches, BR
Mit einem Intro startete um 6 Uhr morgens die Nachrichtensendung auf M1, dem öffentlich-rechtlichen Infokanal im ungarischen Fernsehen. Das gab es in dieser Form seit dem 7. Juli nicht mehr. Die Nachrichtenberichterstattung bei M1 war an dem Tag ausgesetzt worden, statt Programm war auf dem Bildschirm nur eine Entschuldigung zu sehen. Dort stand damals geschrieben:
Die öffentlich-rechtlichen Medien dürfen nicht lügen. Wir entschuldigen uns dafür, dass wir dies über viele Jahre hinweg dennoch getan haben! Die öffentlich-rechtlichen Medien werden jetzt umgestaltet, damit sie künftig unabhängig und glaubwürdig sind."













