Giftalarm in Zürich: Dutzende von Einsatzkräften rücken unter Blaulicht ins Seefeld ausIn einem Bürogebäude ist am Donnerstag eine verdächtige Substanz entdeckt worden. Später kann Schutz und Rettung Entwarnung geben.20.08.2026, 17.06 Uhr2 LeseminutenAktualisiertIn einem Büro- und Gewerbegebäude im Zürcher Seefeld ist am Donnerstagnachmittag eine verdächtige Substanz entdeckt worden.NZZAm Donnerstag haben kurz vor 15 Uhr im Zürcher Seefeld die Sirenen geheult. Mehrere Fahrzeuge der Feuerwehr, von Schutz und Rettung sowie von den ABC-Spezialkräften der Feuerwehr steuerten unter Blaulicht die Seefeldstrasse bei der Tramstation Opernhaus an. ABC-Einsatzkräfte rücken bei «atomaren, biologischen oder chemischen Ereignissen» aus, wie es auf einer Website der Berufsfeuerwehr der Stadt Zürich heisst.Optimieren Sie Ihre BrowsereinstellungenNZZ.ch benötigt JavaScript für wichtige Funktionen. Ihr Browser oder Adblocker verhindert dies momentan.Bitte passen Sie die Einstellungen an.Minuten später wurde eine kurze Querstrasse zur Seefeldstrasse gegenüber dem Restaurant Tibits abgesperrt. Für einen kurzen Moment war es Journalisten gestattet, die gesperrte Strasse zu betreten.Zu sehen war, wie zwei Einsatzkräfte von ihren Kollegen in aller Ruhe in silbergraue Schutzanzüge gekleidet wurden. Am anderen Ende der kurzen Strasse, vor einem Bürogebäude aus dem 19. Jahrhundert, sassen zwei Personen auf dem Trottoir, eine Frau und ein junger Mann. Sie trugen Atemschutzmasken und machten einen ruhigen, aber erschöpften Eindruck. Bevor man sie ansprechen konnte, wurden die Medienvertreter weggeschickt: Man werde später vor Ort informieren.Kurz darauf konnte eine Pressesprecherin von Schutz und Rettung Entwarnung geben. Man habe einen Notruf erhalten, in einem Büro- und Gewerbegebäude sei eine verdächtige Substanz entdeckt worden. «Die Messungen unserer Spezialisten haben aber ergeben, dass der Stoff harmlos ist.» Offenbar handelte es sich um ein Pulver. Wie dieses ins Gebäude gelangt sei, sei bis jetzt unklar und Gegenstand weiterer Abklärungen, teilte die Sprecherin weiter mit. Die beiden Personen mit den Atemschutzmasken vor dem Gebäude mussten nicht hospitalisiert werden.Etwas gar viel Lärm um fast nichts also?«Zum Zeitpunkt des Alarms müssen wir jeweils davon ausgehen, dass die entdeckte Substanz gefährlich ist», sagte die Sprecherin weiter. Da mobilisiere man lieber zu viele Einsatzkräfte als zu wenige. Einen Einsatz wie diesen habe es schon länger nicht mehr gegeben.Spezialisten der ABC-Wehr werden in Schutzanzüge eingekleidet.NZZPassend zum Artikel
Alarm im Zürcher Seefeld: verdächtige Substanz in Bürogebäude entdeckt
In einem Bürogebäude ist am Donnerstag eine verdächtige Substanz entdeckt worden. Später kann Schutz und Rettung Entwarnung geben.








